Freitag, 22. April 2011

Hello Sunshine.....

Was macht der Tag?
Ooooh! 
Hallo Sonnenschein! Dürftest gerne auch mal Regen bringen!
doch der Wunsch hält heute nicht lange an...
die Blüte der Kuperfelsenbirne ist leider schon vorbei, doch es gibt noch mehr als genügend Farbtupfer...



Im Bistrogarten...
Ich bin dann mal weg!  
Frohe Ostern!

Sonntag, 17. April 2011

Hätschel-Kinder

Jedes Jahr dasselbe...
gehätschelt, verwöhnt, umgarnt, beobachtet...
werden meine kleinen Gemüse-Kinder...
Dieses Jahr habe ich viele seltene Tomaten-Gurken- und Bohnensamen bestellt, die es im Fachhandel meist gar nicht zu kaufen gibt. Die Familie Ochsenhofer aus Wien vertreibt unter tomatensamen.at einen kleinen, aber feinen Samen-Shop. Die Keimfähigkeit der gelieferten Samen ist hervorragend! Da ich dieses Jahr sooviele verschiedene Sorten vorziehe, habe ich auf Paprika verzichtet. Irgendwo müssen ja alle ein Plätzchen finden, und ich habe immer noch kein Tomatenhaus *jammer*

Schon kurz nach dem Keimen beginnt das tägliche Sonnenbad auf dem Balkon.
Da unsere Fenster alle bodentief sind, ist der Weg zum Balkon nur "einen Schritt weit"
Zur Anzucht benutze ich übrigens schon lange nicht mehr die Kleinstgewächshäuser aus dem Gartencenter, die spätestens nach einem Gebrauch reissen - für meine Zwecke reichen die stabilen, extratiefen Fotolaborschalen meines Mannes aus. Das Pikieren kann in diesen tiefen Schalen auch etwas herausgezögert werden. So sind meine Tomaten immer schon 10cm gross, wenn sie in Einzeltöpfe kommen. 

Damit sie übrigens extraviel Wurzelmasse bilden können, sind auch die Töpfe XXL-tief - nämlich leere Katzenfutterdosen, deren Boden ich mit Nagel und Hammer durchlöchert habe. 
Besonders die Gurken sind wind- und kälteempfindlich. Eine alte Plexiglasscheibe hält den Wind ab und lässt Licht durch, je nachdem beschatte ich zusätzlich mit einem weissen Mulltuch.


Dünger kriegen sie noch keinen, dafür aber 1x pro Woche einen "Zaubertrank" à la Miraculix. Dafür habe ich letzten Sommer erstmalig den Baldrianblütenextrakt hergestellt.
HIER  ein Beweisfoto von den Geranien, der Unterschied ist deutlich sichtbar! Rechts die Balkonkiste mit Baldrianblütenextrakt, links ohne. Alle Geranien wurden am selben Ort überwintert, bekamen frische Erde und wurden gleich oft gedüngt. Rechts hat es soviele Knospen dass man kaum zählen kann.  
duftender , blühender Baldrian
Hier nochmals das Rezept :
Baldrianblütenextrakt
frisch aufgeblühte Baldrianblütendolden sammeln, grobe Blütenstängel entfernen und zusammen mit wenig Regenwasser in einen Mixer geben,
(ich lasse die pürierte Brühe 24 Std. stehen)
dann durch ein Baumwolltuch abseihen.
Den Extrakt in einem Glasgefäß aufbewahren.
Die Flüssigkeit kann sich etwas absetzen, was aber weder Wirksamkeit noch Haltbarkeit beeinflusst. Der Extrakt riecht ziemlich "streng". Empfohlen werden 5-10 Tropfen auf 10 Liter Gießwasser.


Das "kann" der Baldrianextrakt:
-stimuliert Rotte und Kompostwürmer
-stimuliert den Boden (mehrmals im wöchentlichen Abstand direkt auf die Gartenerde spritzen (Regenwürmer).
-Frostschutz bis -3° bei Erdbeeren und anderen Obstblüten. Spätnachmittags spritzen.
-Blütenstimulierung bei Blumen, Beeren und Gemüsen, auch die Triebbildung wird stimuliert.
-Zusatzmittel bei Spritzbrühen gegen Tomatenkrankheiten (Bräune- und Rostpilze).



Auch von Ochsenhofers habe ich diese tollen Stangenbohnensamen - alleine schon die Farben sind doch eine Pracht, oder? bis sie nach draussen dürfen, braucht es aber noch eine Weile...
Die Monstranzbohne, warum sie so heisst, sieht man ganz deutlich...

Liebe Grüsse - Carmen

übrigens....wer's noch nicht kennt, sollte unbedingt in den Gartenblick-Blog reinschauen -
die Fotos und Collagen, die Sibylle bloggt, sind einfach unbeschreiblich schön!

Freitag, 15. April 2011

Farben braucht das Leben...


nicht das wir das geplant hätten, es hat sich einfach so ergeben...
Um die Hanglage abzustützen, haben wir 2008 schwere Quadersteine anliefern lassen, 
damit die Mauer auch zum Sitzen genutzt werden kann. 
Doch ein Stein war übrig - was tun damit?  Eben! - ein Stein-Sofa....

Habe ich schon erwähnt, dass ich niemalsnie rote Tulpen gepflanzt habe? Nein?
Warum sieht man dann praktisch nur ROT ?
Das liegt daran, dass die Schnäppchenjägerin beim Discounter Grosspackungen kaufte...die vermeintlichen rosa- und violettfarbenen Grosspackungen entpuppten sich alle als 'ordinäres' Rot.

Das erste Jahr war ich schockiert - jetzt freue ich mich sehr
über diese leuchtende Farbe
violett und rosa gibts im Sommer mehr als genug!
Farben braucht das Leben!

Liebe Grüsse Carmen

Mittwoch, 13. April 2011

Die Frühlingsinsel....

Am Sonntag habe ich mit den Kindern spontan einen Besuch auf der Insel Mainau gemacht. Zur Narzissenblüte war ich noch nie dort - ein Grund mehr, sich diese Pracht nicht entgehen zu lassen. Mich hat vorallem die Natürlichkeit beeindruckt. Diese bunten Wiesen gefallen mir viel besser als  die bepflanzten Tierfiguren oder die in Monokulturen angelegten Rosengärten beim Schloss. 

 Ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich wohl 1000 Narzissenzwiebeln in meinem 
Wiesenherz unterbringen könnte....der einzige Grund wie ich das meinem Mann erklären könnte, wäre wohl, dass wir dann keine Wühlmäuse bekommen *grins*
Blütenteppiche aus Kaukasus-Vergissmeinnicht
 
Der Mainau-Bauernhof


Im Schloss waren viele wunderschön bemalte Ostereier zu bestaunen.....
nebst den Tiermotiven, fand ich diese bunten hier am schönsten.

Magnolie 'Pickards Sundew'
Die Mainau ist im Frühling in jedem Fall einen Besuch wert - 
es war ein herrlicher Tag!

Liebe Grüsse 
Carmen





Samstag, 9. April 2011

Instant-Frühling

 Zack, es ist soweit...draussen tobt der Frühling!



Salix Alba Silberweide - Unsere Silberweide ist nach 3 Jahren fast 8m hoch....Tendenz steigend.


 
Amelanchier Lamarckii die Kupferfelsenbirne ist eindeutig mein Lieblingsgehölz

Die Kupfer-Felsenbirne ist eines der klassischen Vierjahreszeiten-Gehölze - im April bezaubert sie durch die sternförmigen Blüten, im Juni/Juli reifen die heidelbeerähnlichen essbaren Früchte heran und im Herbst glühen die orange-rot gefärbten Blätter auf. Die eßbaren, blauschwarzen Früchte sehen nicht nur wunderschön aus, sondern schmecken auch sehr gut und eignen sich zur Herstellung von Marmelade, Saft, Wein und Kompott. Die Früchte sind bei den Vögeln sehr beliebt, man sollte sich mit der Ernte beeilen ;-)

Herbstfärbung der Kupferfelsenbirne

Heimat:   Östliches Nordamerika.
Wuchs:    Mehrstämmiger, 4 - 6 m hoher und 6 - 7 m Großstrauch. die Krone wächst erst aufrecht, später breiter und leicht schirmförmig, mit leicht überhängenden Zweigen.
Blüten:   Weiße, sternförmig im April.
Früchte:   Blauschwarze, kugelige Beeren, ca. 8mm dick, eßbar, schmecken süß und ähnlich wie Heidelbeeren. Wildobstgehölz.
Standort: Sonnig bis absonnig
Boden:   Mäßig trocken bis feucht, sauer bis leicht alkalisch. Anspruchslos.
Eigenschaften: Sehr frosthart, verträgt Trockenheit, Nässe, Wind und Stadtklima.

Schnitt:      der schirmförmige Habitus sollte nicht durch einen 'Hausmeister'-Schnitt zerstört werden - wenn überhaupt, dann ganze Äste von der Basis her kappen. Ein Abschneiden "obenrum" verunstaltet die Felsenbirne sehr, der neue Austrieb wächst besenartig.

Herrlich, das Wetterchen! 
Viele Frühlingsgrüsse ...
Carmen