Jahresrückblick 2015 - Teil 2

Der zweite Teil des Jahresrückblickes hat sich aus sehr wichtigen Gründen verspätet: Ich und mein Rücken hatten abends nach der Arbeit keine Lust mehr, noch mehr Zeit am PC zu verbringen. Nun hab ich es aber doch noch geschafft, bevor 2016 schon wieder um ist ;-)

Der Juli 2015 beginnt für meine Tochter nach einem schlimmen Fahrradsturz mit blutigen Lippen, Prellungen und einem gebrochenem Handgelenk in der Notaufnahme. Im Garten kann ich mich kaum sattsehen und freue mich über diesen gigantischen Sommeranfang. Ich fahre bei 38° Hitze mit Pascale von Gartenkraut zu der Gartenarchitektin Renate vom Geniessergarten und kann endlich ihren Garten live bewundern, der noch viel schöner als auf den Bildern ist! Wir verstehen uns ausgezeichnet und schlafen nach einem wunderbaren Essen und Gesprächen bis tief in die Nacht im bereitgestellten Wohnwagen im hinteren Teil des Gartens. Wir besuchen Weihenstephan (was für eine Hitze *ächz*) kühlen uns nachmittags im Pool ab, und fahren Abends nach Augsburg um den Lichterzauber im japanischen Garten zu bewundern.

Wir fahren erstmals im Hochsommer in die Ferien und ausgerechnet in diesem Sommer hat es wochenlang nicht mehr geregnet. Wer selber einen Garten hat, kennt dieses Dilemma: wem aus dem Bekanntenkreis kann man es zumuten, den Garten zu wässern? Eben! Eigentlich niemandem...
Hätte unsere Nachbarin in der Wochenmitte nicht spontan Mitleid mit den welkenden Stauden bekommen und den Garten ausgiebig gewässert, dann hätte ich wohl einige Ausfälle zu beklagen gehabt. 

Unsere Ferien verbringen wir im Mobilhome auf dem Wirthshof in Markdorf. Die Tage sind so heiss, dass sie fast nur am oder im Wasser auszuhalten sind und ich lese in dieser Woche fünf dicke Bücher. Wie gemein, dass unsere Tochter ihre Hand im Gips trägt und weder schwimmen noch fahrradfahren kann, auch die tolle Kletterwand in der Scheune ist für sie tabu. Ich miete mit meinem Sohn Fahrräder und wir fahren einen Tag entlang des Bodensees und besuchen den Affenpark in Salem. Ich kann euch sagen, dass mir mein Hintern schon lange nicht mehr so weh getan hat wie nach dieser Fahrradtour. Die letzten Kilometer bin ich unter dem immer breiter werdendem Grinsen meines Sohnes im Stehen gefahren *haha* ja lacht ihr nur....


Zuhause binde ich üppige Blumensträusse aus dem Garten und freue mich, dass die antike Lambretta fertig restauriert ist und mein Mann und ich Ausfahrten unternehmen können. Mein Mann fertigt eine tolle Bank aus hundertjähriger Eiche an und beim Bloggertreffen im Gartencenter Meier decke ich mich mit Buntnesseln und Wiesenknopf ein.

Am 1. August feiern wir den Schweizer Nationalfeiertag im Familienkreis wie immer am Hausberg, wo man weit über die Landschaft das Feuerwerk geniessen kann. Die Bäume sind prall behangen und die Ernte im Gemüsegarten macht trotz der Trockenheit einfach nur Freude.
Das Leben ist manchmal wie ein Turm aus Bauklötzen.
Eben noch stand er wie ein Fels in der Brandung und schon
liegt er zerschellt auf dem Boden.

Genauso habe ich es empfunden, als meine 67-jährige Schwiegermutter ganz unerwartet an einer schweren Hirnblutung gestorben ist. Sie lag drei Tage auf der Intensivstation im Koma, nach den abschliessenden Tests und dem festgestellten Hirntod liessen wir die Maschinen abstellen. Der Sterbeprozess auf der Palliativstation dauerte weitere drei Tage. Schlimme Tage, in denen wir uns abwechselten um bei ihr zu bleiben. Zeit um uns mit dem nahen Tod abzufinden. Drei lange Tage wo ich mich mehrmals fragte, ob hirntot wirklich bedeutet, dass der Patient nichts mehr spürt und mitbekommt...

oder etwa doch?

Die Zweifel zerfrassen mich immer dann, wenn ich ihre Hand nahm und mit ihr
redete und sie mit ihrem Zeigefinger sanft meine Hand streichelte.

 "nur Reflexe" meinten die Ärzte. 
und ich weinte.

Als ich meine Schwiegermutter vor 22 Jahren das erstemal gesehen habe, wurde ich sogleich in die Familie aufgenommen. Wir verstanden uns gut und uns verband die Liebe zur Natur und zum
Gärtnern. Sie hat mich einfach so genommen wie ich bin.

Ich habe sie geliebt!

 Die Abdankung feierten wir nicht in der Kirche, sondern im Wald. Wir holten ihre Urne mit der Asche ab, organisierten einen Redner (ihr Patenkind und dessen Frau, die beide in der Jugendseelsorge arbeiten) und nahmen im Wald, wo sie viele Stunden verbracht hatte im engsten Familien- und Freundeskreis Abschied. Zum Schluss verstreuten wir gemeinsam einen Teil ihrer Asche auf dem Waldboden und zündeten um ihr Bild die mitgebrachten Kerzen an. Die Enkelkinder spielten Panflöte, die Schwiegertochter Flügelhorn. Einige hatten einen Gegenstand mitgebracht, der sie an die Verstorbene erinnerte. Sie legten ihn in den Kreis und sprachen ihre Gedanken und Erinnerungen dazu aus. 

Es war so schön! (wenn man das so sagen darf) 

Dieselbe Zeremonie wiederholten wir in Süddeutschland, auf einem Berg unterhalb der Kapelle, von wo man auf ihr Heimatdorf schauen konnte. Diesesmal mit ihren deutschen Geschwistern und ehemaligen Schulkollegen. Mangels Redner übernahm ich diesen Part, ich war nervös und ruhig zugleich, denn....

...ich war bereits "ausgeweint".  
die Tränen waren versiegt und das gab die nötige Fassung um ruhig zu bleiben.

Ich musste mich erst mit den deutschen Gesetzen befassen, denn bei uns in der Schweiz gibt es keine Bestattungspflicht. Hier dürfen wir die Asche unserer Verstorbenen an einem Ort unserer Wahl verstreuen. Sei es nun im eigenen Garten oder in der Natur: Wiesen, Wälder, Berge, Seen oder Flüsse. Natürlich können wir auch konventionell eine Urnenbestattung oder ein Grab auf dem Friedhof wählen. 

Anschliessend übergaben wir die restliche Asche dem Wind. Auf jenem Hügel ihrer Heimat, wo sie ihre Kindheit verbracht hat. Ich brauche keine Grabstätte die ich besuchen kann, denn wenn ich an sie denke (und das tue ich ziemlich oft) dann ist sie bei mir.

Wie nahe Freud und Leid beieinanderliegen zeigte sich bereits im September, als
mein Bruder heiratete. Die Freudentränen der Hochzeit waren kaum getrocknet, da flossen auch schon neue. Ich werde im Juni erneut Tante!!!! *freu*


Den tollen Fuchs von Aprilmädchen findet ihr hier *KLICK*
und zum Rosenschnitt gehts hier lang  *KLICK*


Im Oktober habe ich mich mit einem Film vom Sommer verabschiedet und war mit dem Gartehag-Team auf Pilzsuche. Trotz Trockenheit konnten wir unseren Korb füllen und beim gemeinsamen Mittagessen verspeisen. Pünktlich zum Herbst verlangen die Kinder meist, dass ich wieder öfters Dampfnudeln backe. Das sind feuchte Hefeteigklösse mit warmer Vanillesauce serviert. Die Farben des Herbstes sind dieses Jahr besonders intensiv und ich freue mich über einen richtigen "Indian Summer" im eigenen Garten. Meine ursprünglich birnenförmigen Cherrytomaten habe ich versuchsweise über mehrere Jahre in Flaschenform zu züchten versucht, indem ich Saatgut von den ausgepägtesten Tomaten erntete. Was ich dabei vergass: Solche Glühbirnchen sehen zwar ganz nett aus, haben aber immer weniger Fruchtfleisch dran. Ich bin wohl doch nicht zum Züchter geboren. 


Im Oktober bekam das Mädchenzimmer eine neue Kommode und ein kleines Make-over.


Im November zeigte ich die Ergebnisse unseres Workshops aus Papiermache mit Natalie und Pascale. Ich pflanzte eine fast 3m hohe historische Rose "auf Risiko" vollbeblättert und ohne Rückschnitt um, genoss im November noch viele Rosenblüten, strich das erstemal mit Kreidefarbe einen alten Tisch an, (werde noch darüber berichten) und genoss hie und da einen Spaziergang durch die goldgelbe Landschaft.

Die letzten drei Monate von 2015 haben mich arg geschlaucht. Im Büro gab es viel zu tun und ich arbeitete wieder einmal mehr Vollzeit mit zusätzlichen Überstunden am Wochenende. Es blieb kaum Luft für anderes, abends dann früh ins Bett, das wars dann mit dem Tag. Trotzdem habe ich es irgendwie geschafft ein 4-teiliges TV-Möbel vom Schweden zusammenzubauen, Salate zu ernten, den Garten wintertauglich zu machen und in der Mittagspause noch schnell ein paar neue Weidenzäunchen zu flechten.

Im Dezember versuchte ich mit am Milchtütendruck  für die Adventspost und freute mich über die täglich eintrudelnden Postkartendrucke der anderen Teilnehmerinnen. Den Adventskalender habe ich wieder mal in letzter Minute geschafft und die allgegenwärtigen Nüsse lösen bei unserem Sohn eine Nussallergie aus. Gegen die Weihnachtshektik hilft Socken stricken und das warme Wetter lässt mich an alles andere, nur nicht an Weihnachten denken.

Für unser grosses Wohnzimmerfenster habe ich eine Winterlandschaft aus Papier und Kreidemarker gemacht und diese mit Herrnhuter Sternen beleuchtet. Die Kartenwand mit der Adventspost wurde täglich grösser. Kurz vor Weihnachten fiel Nachbars Nussbaum der Motorsäge zum Opfer und während draussen noch Dezemberrosen blühten, versuchten wir bei frühlingshaften Temperaturen drinnen in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Das war 2015!

Ich freue mich auf mein 9. Bloggerjahr mit euch...


Herzliche Grüsse
Carmen




Kommentare

  1. Schön! Dein Jahresrückblick. Du hast soviel geschaffen! Ich wünsche Dir im 2016 ein Jahr, wie Du es Dir wünscht.
    Liebe Grüsse
    Milena

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  2. Liebe Carmen - was ein Jahr!
    So viel Freude und so viel Tränen. Mitten im Leben.
    Für mich war es ein großes Glück, dass Ihr uns besucht habt! Es hat so gut getan.
    Ich freue mich auf viele Bilder und Geschichten aus Deinem Leben und Garten und hoffe doch sehr, sehr, dass wir uns wiedersehen!
    Viele Grüße von Renate

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    1. Mensch Renate, ich habe mich überhaupt noch nicht auf dein Mail vom Dezember gemeldet und wollte dies doch schon längst tun! Ich war im Büro stark unter Druck, mit ein Grund warum ich schon seit Herbst fast micht mehr gebloggt hatte.
      Gestern habe ich für ein grösseres Bauprojekt endlich die Pläne eingereicht und ein grosser Stein fällt mir vom Herzen. Ganz durch bin ich noch nicht mit der arbeitsreichen Zeit, aber immerhin etwas besser.
      Lg Carmen

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  3. Liebe Carmen!
    Ein wunderschöner Rückblick. Du gehst nun schon in das 9. Bloggerjahr, ich stehe am Beginn und kann dich nur als Vorbild nehmen.
    Übrigens bin ich über deine Gartengestaltung u. Gartenbeiträge auf dich gestoßen, als wir in der Gartenplanungsphase waren. Du hast mich sehr inspiriert u. ich habe mir einige Tipps aus deinen Posts geholt.
    Vielen Dank dafür.
    LG - Margit

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  4. Liebe Carmen, was für ein toller Jahresrückblick - da hast Du Dir aber eine Menge Arbeit gemacht. Ganz toll. Schon Wahnsinn, was so alles in ein Jahr passt, oder? Ich wünsche Dir für dieses Jahr ein wenig mehr Ruhe und friedliches Dahinplätschern. Ist ja auch mal ganz schön.... Liebe Grüße
    Anja

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  5. Liebe Carmen, ich bin sehr beeindruckt, wie ihr von deiner Schwiegermutter Abschied genommen habt. Vielen Dank für diesen bewegenden Rückblick! Uta

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  6. Was für ein Jahr! Wunderschöne Eindrücke, Ausblicke und ebenso Trauer. Auch wir erhielten gestern die Nachricht über einen Tod im genau gleichen Alter wie deine Schwiegermutter - ein Cousin. Das Leben macht nicht immer das, was wir wollen. Trotzdem - das neue Jahr wird besser, ich glaube fest daran. Oft ist mir so, als würde ich dich persönlich kennen. Alles Gute!

    Sigrun

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  7. Liebe Carmen,

    und ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit Dir. :o)

    Liebe Grüße,
    Simone G. aus B. / Ger.

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  8. Ein Jahr mit Höhen und Tiefen!
    Freu am mich, dich gefunden zu haben.
    Glg aus Österreich, deine neue Followerin
    Kuni

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  9. Ein Jahr mit Höhen und Tiefen!
    Freu am mich, dich gefunden zu haben.
    Glg aus Österreich, deine neue Followerin
    Kuni

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  10. Ein bewegtes Jahr, liebe Carmen...
    Freude und Tränen, so nahe bei einander... das Leben...
    Wie schön und berührend die Form deiner Rückschau, bewegend und spürbar, dem Leben dankend...

    "Wieder nach langem Weg schliesst sich ein Kreis. Feier und danke dem Leben. Ernte die Früchte und singe und weiss, du wirst sie weitergeben..."

    Danke dir!
    Herzliche Grüsse
    Manuela

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  11. Ein Jahr mit vielen schönen, aber auch weniger schönen Augenblicken!!!! So ist das Leben nun mal! Auch meine Schwiegermutter ist letztes Jahr verstorben. Die letzten Monate waren mehr als schlimm - für sie und uns! Mir wird das jetzt erst bewusst, wie sehr diese Zeit an die Substanz ging!!!
    Aber jetzt freue ich mich auf eine neues Jahr und hoffe, auf viele positve Augenblicke!!!
    Viele Grüße von
    Margit

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  12. Ach liebe Carmen, das war wieder sehr spannend zu lesen. Großartig finde ich, wie bei euch Schweizern die Sache mit den sterblichen Überresten geregelt ist. Als Kind war ich gern auf alten Friedhöfen, doch heutzutage finde ich diese Gräberkultur beengend...ich brauche nämlich auch keinen Grabstein, um einem lieben Menschen zu gedenken.
    Bei euch war es trocken im Sommer? Ich glaube, der ganze Regen ist wohl dann hier runtergekommen...LG Lotta.

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  13. Liebe Carmen
    Beim Lesen deines Beitrages habe ich gerade festgestellt, wie wenig ich letztes Jahr in der Bloggerwelt unterwegs war und wie viel ich bei dir verpasst habe. Umso schöner, jetzt deinen spannenden Jahresrückblick zu lesen. Du hattest ja ein recht turbulentes Jahr, mit allen Höhen und Tiefen. Ich wünsche Dir fürs 2016 nur das Beste!!!! Ich hoffe, dieses Jahr verpasse ich weniger bei Dir. ;-)
    Herzliche Grüsse Paula

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  14. Unglaublich, wie viel in so einem Jahr passiert! Ein schöner Rückblick!
    Liebe Grüße,
    Markus

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  15. Hallo Carmen,
    danke für Deine aktuellen Erfahrungen zum Himmlischen Bambus. Ich hatte den Kübel sicherheitshalber sogar wieder ein paar Tage im Haus. Jetzt sieht er nach diversen Umtopfaktionen endlich gut und gesund aus. Ich habe nämlich keinen geeigneten Platz im Garten für ihn. Und er soll zunächst auch weiterhin im Kübel bleiben, da ich endlich mal seine Blüte in natura sehen will. Bisher hatte er im Herbst tolle Blütenansätze und plötzlich waren sie verfroren. Das ist mir Anfang Januar beim ersten Wintereinbruch leider schon wieder passiert. Erstaunlich, dass das bei Euren Temperaturen funktioniert! Wahrscheinlich ist meiner einfach zu verhätschelt ;-)
    VG Silke

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  16. Oh, erst nach meinem Kommentar habe ich gesehen, dass Dein Rücken Dir nun ermöglichte Teil 2 zu posten!
    Das war ja ein wirklich extremes Jahr mit Freud & Leid für Dich.
    Und ich kann Deine Zweifel in Bezug auf Hirntod gut nachvollziehen. Denn ähnliches geistert mir beim Thema Organspende auch immer mal wieder durch den Kopf. Und im vorletzten Sommer hat mich das allmähliche Ableben meiner Schwiegermutter ziemlich aus der Bahn geworfen. Nicht, dass sie sterben musste - das war einfach ab einem bestimmten Stadium absehbar, aber das Wie. Denn ohne sie vorher zu fragen und ohne sie vorher aufzuklären wurde ihr ab einen bestimmten Zeitpunkt einfach Morphin in der Klinik verabreicht, so dass sie dahindämmerte. Einfach nur, da sie auf die Frage ob sie Schmerzen hat mit 'ja' antwortete ...
    Schön, dass es in der Schweiz diese Art der Bestattung gibt. Bei uns gibt es ja nur den Friedwald als Alternative, der aber oftmals weiter entfernt liegt. Oder aber den Asche-Export in die Niederlande etc.
    Das ist wirklich ein sehr bewegender Post vom zweiten Teil Deines Jahres!

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    1. Oh, es ist nicht so dass ich einen Vorfall hatte. Nur wenn ich 8-10 Stunden am Pc arbeiten, dann ächzt der Rücken beim Aufstehen. Noch länger dranzubleiben um zu Bloggen mag ich dann nicht mehr.
      Und wegen der Bestattungspflicht, ja, da war ich auch erstaunt. Scheint bei euch ohne ein Bestattungsunternehmen (und entsprechenden Kosten) nicht zu gehen. Wie schade! Denn wenn ich wählen könnte, würde ich eine Bestattung in freier Natur immer vorziehen.
      Lg Carmen

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    2. Genau, meine Mutter sagte früher immer 'Dann wäre ich auch nach dem Tod noch zu etwas nützlich - nämlich als Dünger!' Und irgendwie fand ich es 2003 in Dresden mehr als merkwürdig, als ich dann als Angehörige & Zeugin in einem Nebenraum mit der Asche meines Vaters in einer Glaskapsel mit Nummer konfrontiert wurde, die dann anschließend in einer Über-Urne im Grab bestattet wurde.
      Als 2005 das Urnengrab meines Großvaters abgelaufen war, war das auch ein kurioses Gefühl, dass 'die Totenruhe' dann irgendwann von den Friedhofsleuten gestört wurde, die Urne eventuell recycelt wurde, und die Asche - ?.
      Da ist mir der Friedwald wesentlich sympathischer, da die Bestattung dann wohl zumindest in Pappmaché stattfindet. Schön würde ich es allerdings finden, wenn man wirklich einen Baum oder Strauch pflanzen könnte, den der Verstorbene mochte, oder mit dem man Erinnerungen an ihn verbindet, und die Asche dann beim Pflanzen einfach mit eingearbeitet wird …
      LG Silke

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  17. Hi Carmen,
    eine wunderschöne und inspirierende Zusammenfassung Deines Jahres 2015.

    Es ist, wenn man das vergangene Jahr Revue passieren lässt unglaublich viel geschehen – Wahnsinn…
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Liebe fürs Jahr 2016.

    Ganz liebe Grüße aus Mainz
    Lilly von mein-pflanzenblog.de

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  18. liebe Carmen
    Freu mich auch auf ein weiteres Jahr bei deinem Blog über deinen Garten und die Familie mitlesen zu können.
    Krankeit und Todesfälle erinnern einem daran, dass man nicht ewig lebt hat und die Herzenswünsche besser in Angriff nimmt. Es wächst aber auch viel nach und den Blick dafür haben, gibt Freude.
    Ich wünsche dir wieder mehr Pausen, in denen zu Durchatmen und dich inspirieren lassen kannst.

    LiebejetztgradeineVerschnaufpausebevoreswiederweiterarbeitenheisstGruss
    Natalie

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  19. Wow, schon das 9. Jahr. Und keine Durchhänger...
    Ich liebe Deinen Blog und immer wenn ich bei Dir mitlese, habe ich das Gefühl in einem wundervollen Tagebuch einer Freundin zu lesen...
    Ich freu mich auf ein weiteres Jahr mit Dir und Deinem Blog!
    DANKE
    LG aus der Holledau, Steffi

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  20. Liebe Carmen,

    ich bin hier schon ganz lange stille Mitleserin. Dein Blog ist einfach schön und Dein Garten ein Traum! Vor allem auch so ländlich eingebettet in weite Felder - davon können wir Berliner nur träumen. :)

    Ich habe jetzt auch endlich mal an der Blogroll meines eigenen Blogs gearbeitet und habe Deine Seite aufgenommen.

    Ich freue mich, wenn Du mal virtuell in meinem Berliner Kleingarten vorbeischaust!

    Liebe Grüße
    Jessica

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