Rasen

Vertikutiert ihr noch, oder düngt ihr schon?

10.4.16Ein Schweizer Garten

Jedes Jahr im Frühjahr wird uns glücklichen Gartenbesitzern beigebracht, dass ein Rasen ohne Vertikutieren kein gescheiter Rasen werden kann und dieser unbedingt mit einer Frühjahrskur von Rasenfilz und Moos befreit werden muss.

Vertikutieren? Unnötig!
Ein Rasen oder eine Blümchenwiese? Ich habe beides...

Wie jetzt? Die ganze Plackerei jedes Frühjahr, das maschinelle Schlitzen, belüften und die
Unmengen an Rasenfilz, die man aus dem Boden holt, soll nicht mehr als eine Marketingstrategie sein, um Vertikutierer (Spielzeug für Männer) zu verkaufen?

Ich befürchte JA!

Die aufwändige Pflege für Sportanlagen wird seit vielen Jahren auch für den normalen Gebrauchsrasen empfohlen, obwohl sich der Unterbau deutlich von einem professionell genutzten Sportrasen unterscheidet. Tausende Gartenbesitzer investieren oder mieten ein Vertikutiergerät und plagen sich nun Jahr für Jahr ab, um das Idealbild eines perfekten Rasens zu erreichen. Die riesigen Lücken, die nach dem Vertikutieren im Rasen klaffen, bieten jedes Frühjahr perfekte Landebahnen für die bald aufkommenden Flugsamen von Löwenzahn und Co. Bis der Rasen einigermassen ansehlich und betretbar wird, dauert es seine Zeit und der Frühling ist bereits vorüber, ohne dass man seinen Rasen richtig nutzen konnte. Im nächsten Jahr geht das ganze wieder von vorne los. Noch schlimmer steht es für die Rasenbesitzer, die der Empfehlung 2x jährlich zu vertikutieren folgen.

Was denn nun?
Vertikutieren oder nicht?

Gleich vorweg - meinem Mann ist es piep-egal wie unser Rasen aussieht, hauptsache grün. Wenn er Rasen mähen müsste, würde das höchstens alle 2 Wochen passieren. Deshalb ist bei uns die Rasenpflege ganz in Frauenhand. Unser Rasen wird als Spielrasen und Liegewiese äusserst strapaziert. Da toben manchmal ganz schön viele Kinder herum und im Sommer sorgt der Besucherstrom bei den offenen Gärten für eine zusätzliche Verdichtung. Eine strapazierfähige Rasenmischung ist für unsere Bedürfnisse Pflicht. Ich habe trotzdem keinen ausgeklügelten, teuren Rasensamen gekauft, sondern die Hausrasenmischung von Landi.  Mehrere Jahre zuvor habe ich unserem Rasen, ausser dem regelmässigen Mähen , keine weitere Beachtung geschenkt. Angrenzend an die Landwirtschaftszone kann man einen Rasen sowieso nicht gegen den stetigen Sameneinflug verteidigen (dachte ich) . Nach und nach wich der Rasen einer Klee-, Gänseblümchen- und Löwenzahnwiese, der Rasen wurde zunehmend dünner und lückenhafter, was ein grosser Nachteil für uns Barfussläufer war. Oft traten wir versehentlich auf eine Biene im Rasen und wurden gestochen.

Zeit zum Vertikutieren, dachten wir. Unser erstes und einziges Mal bisher.

Das Endergebnis war katastrophal. Im Schatten unter den Bäumen und Sträuchern war nun zwar das Moos weg, aber auch fast der gesamte restliche Rasen, der Klee und die Gänseblümchenteppiche jedoch hatten überlebt. Klar, nach dem Neu-Ansäen sprossen die Grashalme wieder, Beikraut, Moos und Klee stellten sich aber schneller wieder ein, als mir lieb war und der Rasen sah bald genauso aus wie zuvor. Sicher kann bei Übernahme eines stark vernachlässigten Rasens das Vertikutieren Sinn machen, das will ich gar nicht bestreiten. Aber bei einem Rasen, der bis auf ein paar Gänseblümchen und etwas Moos eigentlich ganz gut im Schuss ist?

Erst nach 4 Jahren und zunehmender Rasenverdrängung
begann ich mich für das Thema zu interessieren.

Nachdem ich diese Artikel hier und hier gelesen hatte, war für mich die logische Schlussfolgerung
auf das Vertikutieren zu verzichten und stattdessen regelmässig zu Düngen.

Bild unten: bisher ungedüngter Rasen, 4 Jahre nach der Neuanlage -
es zeigen sich erste Lücken und Klee und Gänseblümchen breiten sich immer massiver aus.
 Bild unten: derselbe Rasen zwei Jahre später mit 3 bis 4x Düngen pro Jahr (ich verwende organisch-mineralischer Dünger ohne integrierten Unkrautvernichter, gibt auch guten Bio-Rasendünger!) Das regelmässige Düngen im Spielbereich hat das Unkraut stark vermindert, breitblättrige rosettenförmige Unkräuter steche ich jedes Frühjahr von Hand aus und säe Rasensamen in die Lücken nach.

Das Düngen macht einen gewaltigen Unterschied. Im Frühjahr greife ich nun spätestens Mitte März zum Rasendünger und bringe diesen von Hand und ohne Rollwagen aus. Dabei werfe ich den Dünger in einem grosszügigen Schwung auf den Rasen - einmal längs, einmal quer. Mit etwas Übung kriegt jeder ein gleichmässiges Resultat hin. In anderen Gärten oder auf öffentlichen Plätzen sehe ich immer wieder das Streifenhörnchenmuster vom Düngerwagen. ;-) ne, von Hand gehts besser...

Unser Spielrasen Anfangs Mai 2015, gedüngt wird Ende März ein schnellwirkender Startdünger, Ende Mai / Anfangs Juni ein Langzeitdünger und im September ein Herbstdünger.

Ein Teil unseres Spielrasens geht in die Blumenwiese über, diese bleibt ungedüngt. Auch wenn ich sonst auf ökologischen Gartenbau setze ist es mir doch wichtig, dass das Stück Rasen direkt vor dem Haus, welches im Dauereinsatz als Spiel- und Liegewiese genutzt wird, robust, belastbar und gesund bleibt. 

Das Mähen
Ich mähe den Rasen mindestens einmal pro Woche. Im Frühjahr, wenn der schnellwirkende Stickstoffdünger dem Rasen einen sattgrünen Turbowuchs verleiht, muss man zweimal pro Woche ran. Wer einen Rasenmähroboter hat, muss sich zumindest ums Mähen nicht mehr kümmern. Der Rasenschnitt bleibt liegen und düngt den Rasen gleichzeitig, die Düngermenge kann reduziert werden. Trotzdem ist ein Startdünger im Frühjahr zu empfehlen.

Im Hochsommer mähe ich nur noch auf der höchsten Stufe, so übersteht der Rasen die Hitzetage sehr viel besser. Im Schatten mache ich das ganzjährig so. Bewässern tue ich unseren Rasen, der auf feuchtem, lehmhaltigen Grund gedeiht nicht. Ausnahme: ein extrem trockener Hochsommer wie im letzten Jahr. Nachdem es bei uns wochenlang nicht mehr geregnet hatte, zeigten sich deutliche Schäden, sodass ich dann doch gelegentlich zum Wasserschlauch gegriffen habe.



Was tun mit dem Rasenschnitt?
Rasenschnitt landet bei mir nie im Kompost, sondern direkt in den Beeten als Mulch. Die weitverbreitete Meinung, dass damit Rasensamen in die Beete eingebracht würden, kann ich nicht bestätigen. Der Vorteil des Mulchens mit Rasenschnitt liegt auf der Hand: Unkrautwuchs wird unterdrückt, die Erde bleibt bedeckt, darunter hält sich die Feuchtigkeit und die Erde ist auch im Hochsommer feinkrümelig. Giessen entfällt ganz oder kann bei wasserliebenden Pflanzen zumindest auf ein Minimum reduziert werden. Ich jäte meine Staudenbeete nur im Frühjahr und im Spätherbst bei Umpflanzaktionen. Die restliche Zeit wird gemulcht und meine Beete sind ganzjährig praktisch unkrautfrei.

Bild unten rechts: Rosenbeet mit Rasenmulch


 In unserem Garten ist Platz für beides:
Für einen gepflegten Rasen zum Spielen, Toben, Liegen und...
..eine ungedüngte Wildblumenwiese für Insekten, die nur 2x jährlich gemäht wird.
Im wilderen Gartenteil mähe ich zudem immer Wege in die hohe Wiese.
Hier gleicht der Rasen eher einer Blümchenwiese.
  
Im Frühjahr Pflicht: Ausstechen von rosettenförmigen Unkräutern wie Breitwegerich, 
Löwenzahn, und Habichtskraut. Dies muss ich vorwiegend im ungedüngten Bereich machen, im gedüngten Rasen habe ich ausser ein paar Gänseblümchen praktisch keine Beikräuter mehr.

Problemfall Schatten-Rasen

Im nord-westlichen Garten wird der Rasen stark durch die hohen Bäume und Sträucher ausgezehrt.
Die Gehölze machen dem Rasen ordentlich Konkurrenz und saugen die Nährstoffe und das Wasser geradezu weg. Seit ich im Frühjahr das Moos ausreche, die Lücken mit Schattenrasen nachsäe, nur noch auf der höchsten Rasenmäherstufe mähe und an dieser Stelle 4-5x pro Jahr dünge, sieht der Rasen extrem viel besser aus und erst gegen Herbst entstehen wieder ein paar moosige Stellen. Kahle Stellen lassen sich übrigens am schnellsten mit Rasensoden füllen, die beim Abstechen der Rasenkanten entlang der Blumenbeete anfallen. Von Schattenrasen-Samen wusste ich damals noch nichts, kein Wunder, ich hatte beim Neuanlegen des Gartens noch nirgends Schatten.
Seit der Schattenrasen nur auf der höchsten Stufe gemäht wird und öfters Dünger bekommt,
ist das Moos fast ganz verschwunden und der Rasen wieder trittfest und belastbar.
 
links ungedüngter Rasen nach 4 Jahren, rechts gedüngter,
sattgrüner Rasen im Schatten Anfangs April 2016

Wollt ihr noch einen Einblick auf die Anfänge haben? 
Aus Kostengründen haben wir unseren Rasen selber angelegt. 
Zuerst die Wege definieren...
...dann die zukünftige Rasenfläche mit der Bodenfräse bearbeiten
 alles feinkrümelig mit dem Rechen herrichten...
 ....zuletzt einsäen...
..walzen und giessen...

Ich geb es zu: teilweise hatten wir sehr unkonventionelle Methoden *grins* 
Bitte nicht nachmachen! Es war Sonntag und wir konnten keine Rasenwalze mieten.
2008 und 2014 
auch im tiefen Schatten unter Bäumen und Sträuchern gedeiht der Rasen noch!
Und nun, düngt ihr schon oder vertikutiert ihr noch?

Weiteres zum Thema:
Absolut lesenswert:
Der Vertikutier-Mythos vom Rasenblog
http://www.rasenblog.de/?p=200

"Die im Wald lebt" zeigt eindrückliche Vorher-Nachher-Bilder:
http://dieimwaldlebt.de/rasen-dungen-statt-vertikutieren.html

Autsch tut das weh, sie vertikutieren wieder...von Hans Willi Konrad

Gartenarchitektin Renate Waas gibt Tipps für die Anlage eines perfekten Rasens:
http://geniesser-garten.blogspot.ch/2015/03/perfekter-rasen.html
und hier könnt ihr alles über ihren tollen, befahrbaren Schotterrasen nachlesen:
http://geniesser-garten.blogspot.ch/2015/01/befahrbarer-rasen-schotterrasen-fuer.html

Sigrun's Mann von Hillside Garden löchert den Rasen zur Belüftung
http://hillsidegarden.blogspot.ch/2016/04/angriff-aus-dem-all-wer-lochert-meinen.html

und hier das Kontra dazu: Sandra Weber's Blümchenrasen
http://www.zsz.ch/blogs/gartenblog/Rasen-Nein-danke/story/12579183

Egal wie ihr es zukünftig Rasen handhabt, jede Sichtweise ist ok!
Trotzdem schadet es nicht, gelegentlich zu hinterfragen und neue Erkenntisse dazuzugewinnen!

Herzliche Grüsse
Carmen




ähnliche Beiträge

63 Kommentare

  1. Ich habe mich auch gegen vertikutieren entschieden. Bei uns wurde auch erst vor drei Jahren Rollrasen verlegt. Moos gibt es da noch gar nicht. Und düngen von Anfang an, das scheint wirklich zu wirken ;)

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Carmen, ich danke für diesen tollen Post. Auf unserem letzten Familienfest war genau das gerade Thema. Und mein Mann und ich sind uns da einig, der Aufwand loht sich nicht bzw. konnten wir über die Jahre durch das Vertikutieren keine langfristigen Änderungen feststellen. Dein Vorgehen, den Rasen regelmäßig zu düngen, findet ich äußerst sinnig und werde das am Frühstückstisch doch gleich mal ansprechen. Wie immer mit deinen Fotos ein toller Ausschnitt aus deinem Garten!! Das macht Lust auf Frühling, Sonne und Kaffeestunden im eigenen Garten;_)
    Eine fleißige Leserin deines Blogs
    Viele Grüße und einen schönen Start in die Woche
    Katrin

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Carmen
    Danke fü den Aufwendigen Beitrag!
    Ja, ja ........es wied viel diskutiert, wenn es um den perfekten Rasem geht... Auch bei uns!
    Mit was düngst Du? Die heutigen Düngemittel sind extrem Wirkungsvoll und extrem Giftig!!
    Hühnermist und oft aerifizieren ... Klappt auch!
    LG Markus-Tiziana

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Stimmt nicht - ich habe Biorasendünger - da ist kein Gift drin.

      Löschen
  4. Kannst du bitte herkommen und dich um meinen Rasen kümmern?
    Liebe Grüße,
    Markus

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Carmen
    Sehr spannend. Danke für diesen interessanten Post. Vor zwei Wochen haben wir unseren Rasen zum ersten Mal in diesem Jahr gedüngt. Letzte Woche kam "EM" in unserem Teich wieder zum Einsatz. Das war wirklich ein ganz genialer Tipp von Dir! Obwohl wir letztes Jahr einen heissen Sommer hatten, war das Wasser im Teich klar. Das ist wirklich ein Wundermittel!
    Einen guten Wochenstart und alles Liebe wünscht Dir Yvonne

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. EM nützt auch äusserst gut gegen stink...äh... Stark duftende Hunde. Und seit ich verdünntes EM alle paar Monate in den Bodenablauf in der Waschküche giesse, strömt nie mehr Kanalisationsgeruch aus. Bei uns wendet der örtliche Pferdepensionsstall EM dauerhaft an und auch einige Bauern. Ich würde nicht mehr darauf verzichten wollen. Kleiner Preis, grosse Wirkung.

      Löschen
    2. EM ??? Was ist das ??? kannst du mich bitte aufklären, liebe Carmen ??? Link genügt ;-) GlG helga

      Löschen
    3. http://www.em-schweiz.ch/was-ist-em
      http://www.em-schweiz.ch/Content/Images/uploaded/Anwenderbroschüre%20DEUTSCH.pdf

      Löschen
    4. Ich verwende übrigens das Boden-Fit für alles. Zum Putzen, den Tieren ins Trinkwasser oder wenn der Hund müffelt wird er damit eingesprayt. Ebenso brauche ich es für den Garten und für mich selber zum einnehmen...ich habe eine Spritzwasserflasche verdünnt mit Wasser bei der Spüle, jedesmal wenn ich Rüstabfälle in den Kompostkübel gebe, spritze ich kurz darüber. Seither stinkt der Kompostkübel nicht mehr und es schimmelt auch nix mehr, auch wenn man ihn ein paar Tage nicht leert. Man muss sich halt in das Thema einlesen und einfach auspobieren. Lg Carmen

      Löschen
    5. Liebe Carmen, vielen Dank für deine ausführliche Antwort !!! Das ist ein sehr interessantes Thema mit dem ich mich unbedingt befassen muss. Da sieht man es doch wieder: Bloggen bildet :-)) Ganz herzliche Grüsse und einen schönen Tag, helga

      Löschen
  6. Liebe Carmen, bei uns ist das Gegenteil von dem gültig, was du schreibst. Das Vertikutieren ist hier unerlässlich, wir wohnen direkt am Wald und haben Feuchtigkeit im Winter und Frühlung und viel Moos. Wer elektrisch vertikutiert, reißt das Gras mit raus, das stimmt. Wir machen unser Gras mit der Hand mit einem Vertikutierrechen, wir haben aber auch nicht so viel wie du. Ich dünge auch die drei Mal, genau wie ihr - und trotzdem haben wir einen ständigen Kampf mit dem Moos, sogar im Sommer an bestimmten Stellen. Wir haben ja gerade vertikutiert und belüftet, wie du weißt - und nun warte ich auf Regen und dann dünge ich vorne, hinten habe ich schon, da ist das Gras auch besser. Trotzdem haben wir dank der Nachbarn sehr viele Unkräuter, die von Hand ausgestochen werden.

    Sigrun

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Sigrun
      Mein Beitrag solle keineswegs das allumfassende Wissen sein. Jeder Boden, jeder Rasen ist anders. Ich wollte vielmehr aufzeigen, dass die 1-2 mal jährlich empfohlene maschinelle Schlitzerei nicht unbedingt das beste Mittel für einen Gebrauchsrasen ist. (Von Hand aerifizieren oder vertikutieren so wie ihr es macht gehört für mich zur schonenden und nicht zur brachialen Bearbeitung des Rasens! Und ich gehe mit dir einig, dass das Vertikutieren bei einem lange vernachlässigten Boden wohl das einzige Mittel ist, ohne einen Rasen komplett neuanlegen zu müssen. Aber danach geht es auch ohne, wenn der Rasen gut ernährt ist. Mein Rasen weist übrigens an praller Sonne inmitten der Wildblumenwiese und am Fusse der Ligusterhecke am meisten Moos auf. Das zeigt mir zumindest bei unserem Rasen auf, dass Moos nicht schattenabhängig, sondern nährstoffmangelbedingt ist. Liebe Grüsse Carmen

      Löschen
  7. Ich habe beschlossen, heuer auch nicht zu vertikutieren. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man mit Düngen fast besser fährt. Ich sehe das bei unserem Nachbarn. Der vertikutiert zwar, aber der Rasen bekommt keine Nahrung. Entsprechend sieht er aus! Ab und zu vertikutiere ich schon... aber nur wenn ich der Meinung bin, es sei wieder mal nötig den Rasenfilz zu entfernen. Oft nehme ich dann aber nur die "sanftere" Lüfterwalze! Mit unkonventionellen Methoden habe ich auch Erfahrung!!! Haha... Nach dem Hausbau war der Boden teilweise sehr verdichtet. Was die Aerifiziergabel nicht geschafft hat, habe ich mit einem Mauerdurchbruchbohrer erledigt!!! Da haben die Nachbarn vielleicht geguckt!!! Haha...
    Viele Grüße von
    Margit

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hahaha....ja, so kann man auch Belüftungslöcher in den Rasen bohren! Nicht schlecht 😂

      Löschen
  8. Was für ein ausführlicher Bericht! Daumen hoch! Und interessant, wie es andere so machen. Wir machen gerade noch garnichts mit dem Rasen.. Sind Kaninchenhinterlassenschaften auch Dünger? ;) Ich werde es sehen.. Toll, dass ihr beides habt, Rasen und Blumenwiese. Finde ich Klasse! Und natürlich wieder traumhafte Bilder..
    Viele Grüsse aus Bayern!
    Tatjana

    AntwortenLöschen
  9. Liebe Carmen,
    genau unser Thema zur Zeit ;-)
    Vielen dank für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht.
    Das leite ich gleich mal an meinen Liebsten weiter.
    Herzliebe Grüße
    tüftelchen

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Carmen
    Merci für deinen spannenden Bericht. Wir haben viel "Rasen" und uns plagt immer das schlechte Gewissen, weil wir fast nie vertikutieren. Das ist nämlich auch einen Chrampf und es gibt sooo viel zu kompostieren. Gedüngt haben wir immer, aber nicht so oft. Das probiere ich aber dieses Jahr aus. Liebe Grüsse Simone

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Carmen ,
    vielen Dank , das du gerade jetzt was zum Thema Rasen schreibst .
    Ich sitze seit einigen Tagen darüber , zu überlegen , vertikaleren
    oder nicht . Bisher gab es nur einige Stellen Moos , aber es wird
    immer mehr . Übriegens auch in der Sonne . Und die Unkräuter
    werden auch immer mehr . Die großen kann man ja noch ausstechen ,
    aber dieses ganze kleine Zeugs eben nicht so . Jedenfalls nicht auf
    Einer großen Fläche wie bei uns . Mit dem Düngen , das hatte mir
    schon mal jemand geraten , hab ich auch gemacht . Aber meine Wurftechnik
    ist wohl nicht so gut , verschüttelt sich sehr unregelmäßig . Egal , dann sagte
    wieder jemand , nee bloß nicht düngen . Aber da vertraue ich doch mehr auf
    deine Versuche und Erfahrungen . Denn du schreibst , da vieles was ich mehr
    genauso auch denke und praktiziere , mähen wie oft und Stufe . Zum Leidwesen
    meiner Schwiegermutter und meines Vaters , die es immer besser wissen wollen.
    Ich werd einige Tipps von dir umsetzen , den so falsch lieg ich nicht . Aber der Rasen
    sieht echt nicht mehr aus wie einer .
    Ich wünsch eine schöne Gartenzeit und "zieh " mir gleich nochmal deine schönen
    Fotos rein , hihi :-))))
    Herzlichst Jani

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh sorry , die Rechtschreibung , aber vertikulieren kann ich schreiben ,
      Tablet ändert das so komisch , grad hier wieder . Was ich mir denke
      soll es heißen und weiter später denn und nicht den!

      Löschen
  12. Ein super Beitrag liebe Carmen!
    Wir verticutieren auch nicht - trotz befahrenem Rasen. Er sieht schon wieder super aus.
    Viele Grüße von Renate

    AntwortenLöschen
  13. Du spricht mir aus vollem herzen, ich stauen auch immer welche Moosmengen unsere nachbarn aus ihrem Rasen holen, und dann noch am liebsten vorher mit Eisensulfat-Giftig- behandelt. dan ist alles och schwarz!
    Ich denke entscheident ist auch der Boden. Under Boden ist humoser Sand der reich von Regenwürmern bewohnt wird. Indikatoren die vielen Regenwurmhäufchen, unserer im Herbst sehr aktiver Maulwurm und die vielen Amseln und auch Krähen die Regengeräusche nachmachen. und schwups haben sie einen!
    Der bden ist also sehr gut durchlüftet und mit Regenwurmhumus gedüngt. Aber das reicht nicht aus wenn darüber siche eine große Eiche erhebt und es auch Schattenbereiche gibt.
    Also kalke ich im Frühling erst einmal mit neutralem Gartenkalk,den es auch perliert gibt. Denn Moos liebt saueren Boden. Auf keinen Fall Kalkstickstoff oder
    Branntkalk - ungelöschten Kalk- nehmen. Das ist gefährlich nicht nur für den Wuchs.
    Landwirte nehmen auch Kalkmerkel.
    Und dann sagt man auch in er Landwirtschaft, Kalk machte reiche Bauern und arme Söhne. Es schließt ersteinam die vorhandenen Nährstoffe auf.
    deshalb muss nachgedüngt werden. Und ich mache es ganz einfach mit Volldünger, oder wenn es genug Phoshat im Boden ist, nur mit Einzelnährstoffen wie Kalium oder Stickstoff. Dies ist wesentlich günstiger und schnell verfügbar.
    Die Biodünger enthalten mir zuviel tierische Stoffe, und da sollte man genau die Testergebisse beachten denn früher waren sie teilweise mit hoher Keimbelastung, auch reagiere ich darauf mit Atemproblemen.

    Sinnvoll ist da auch mal einen Bodenanalyse.
    Und auf kalkreichen Böden wachsen besonders viel schöne Wildpflanzen.

    und den Rasenschnitt verteile ich auch dünn als Mulchschicht, aber mehr unter den Gehölzen , Beerenobst, nicht überall denn es sollen sich auch noch viele Blumen wie zweijährige und Stauden versamen.

    Also so einen Vertuktierer hatte ich noch nie, kostet viel und macht nur Arbeit. und dies wird dir kein Gartenbetrieb Gartenmarkt erzählen, der gut davon lebt!.
    liebe Grüße von Frauke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Frauke
      Unser Rasen scheint auch sehr belebt zu sein, wir haben jedenfalls im Spätsommer immer riesige Wurmhaufen an der Oberfläche. Ich habe noch nie gehört, dass Amseln REgengeräusche nachmachen können *staun*
      Wie gesagt, mein Rasendünger ist giftfrei, weshalb auch ein paar Gänseblümchen im Rasen zu finden sind. Ich lege Wert darauf, dass die Gesamtwirkung und vorallem die Nutzbarkeit stimmt.
      Schön, dass andere wohl gleich denken!
      Liebe Grüsse
      Carmen

      Löschen
    2. liebe Carmen, eines vergaß ich ganz, meistens mähe ich ohne Grasfangkorb.
      Nur wenn es sehr lang ist harke ich es nach einem Tag auseinander. Einen speziellen Mulchmäher habe ich aber nicht.
      Doch auf meinem Rasen toben selten Kinder und der Schnitt an den Schuhen stört uns nicht. Und dieser Schnitt zersetzt suich und wird wieder zu Dünger. Auch ziehen die Würmer Halme in den Boden. Deshalb braucht unser Rasen nur wenig Dünger. Zum Umsetztn von Mulch brauchen die Bakterien aber auch Stickstoff, sei es mineralisch oder Hornmehl oder Spezialdünger.
      wenn man allerdings den Schnitt absammelt, fehlt er natürlich für das recycling.

      und danke für deinen schönen Post mit dem Pro und Contra.
      Liebe Grüße von Frauke

      Löschen
  14. Danke für den super-hilfreichen Beitrag! Viele Grüße, Uta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh Uta, dein Buch ist übrigens wundervoll geschrieben und ich stelle es bald vor im Blog!
      Liebe Grüsse
      Carmen

      Löschen
    2. Gerade vor dem Schlafengehen noch deine Antwort gesehen und gefreut. Nach deinem Post bin ich übrigens sofort losgefahren, habe Rasendünger gekauft und ausgebracht. Jetzt freue ich mich richtig, dass es morgen regnen soll. Gute Nacht und danke für die Fülle an Infos!

      Löschen
  15. Hallo Carmen
    Wir haben früher immer vertikutiert, aber ich bin auch der Meinung, dass das ziemlich unnütz war. Jetzt lassen wir den Rasen wie er ist.....ganz nach dem Motto "Hauptsache grün"l Gerne versuche ich es ab jetzt aber mit der Düngung. Mal schauen, was dabei heraus kommt. Da wir überhaupt keine Spritzmittel benützen, muss ich noch googeln, ob ich die Düngung mit "eingelegten Brennesseln" machen kann. Wunderschöne Bilder hast du gezeigt, vorallem jenes mit dem Übergang zur Wiese ist toll, liebe Grüsse Barbara

    AntwortenLöschen
  16. Ich musste ein wenig schmunzeln - habe jetzt eine Woche lang den Garten vom Unkraut befreit. Alles per Hand gezupft - was für eine Arbeit. Da wir den Garten inkl. Rasen letztes Jahr im Sommer (ja - in diesem extrem heißen Sommer!) erst angelegt haben, besteht der Rasen zu sehr großen Teilen aus kahlen Stellen mit Löwenzahn, Disteln und sonstigen mir unbekannten Unkraut-Blümchen. Die sind jetzt erst mal weg und wir haben nachgesät. Wenn ich Deine Bilder so sehe, komme ich ins Träumen - stehe aber auch sehr ratlos hier, weil es mir ein Rätsel ist, wie man so ein Händchen haben kann für so einen tollen Garten. Hach - irgendwie, irgendwann wachse ich da hoffentlich auch rein.
    Liebe, sehr bewundernde Grüße,
    Annette

    AntwortenLöschen
  17. Hallo Carmen,
    vielen Dank für diesen informativen Artikel. Mal schauen, ob düngen auch bei unserem Rasen wirkt.

    Viele Grüße aus dem Wendland
    Silke

    AntwortenLöschen
  18. Liebe Carmen,
    ich freue mich über die guten Tipps. Bin schon ganz verzweifelt, weil der Rasen trotz Nachsat im vorigen Jahr und Gießen im Sommer wieder ganz kahl ist. Wir düngen zwar, aber anscheinend nicht oft genug. Muss ich gleich mal morgen Rasendünger kaufen. Oder geht auch Tomatendünger?
    Viele Grüße
    Ute

    AntwortenLöschen
  19. Ehrlich gesagt habe ich mir noch nie darüber Gedanken gemacht, ob das Vertikutieren wirklich nötig ist. Unser Rasen sieht ziemlich mitgenommen aus, was - wie ich bisher dachte - am fehlenden Vertikutieren liegt. Dabei düngen wir wahrscheinlich einfach zu wenig! (Nämlich nur 1x im Jahr).

    Vielen Dank für die zahlreichen Tipps und Links. Die Vorher-Nachher-Fotos von dieimwaldlebt.de werdeich meinem Gatten präsentieren und die frohe Botschaft verkünden: Vertikutieren können wir getrost weiter vergessen.

    Danke für diesen Post!

    Viele Grüße
    Nadine

    AntwortenLöschen
  20. Liebe Carmen,
    könntest du nicht mir/uns verraten, welchen Biodünger du benutzt. Von Neudorff ? Und wie oft genau düngst du damit, Frühling, Sommer und Herbst. Sind es verschiedene Dünger oder einer für alles ?
    Liebe Grüße
    Jörn

    AntwortenLöschen
  21. Liebe Carmen,
    könntest du nicht mir/uns verraten, welchen Biodünger du benutzt. Von Neudorff ? Und wie oft genau düngst du damit, Frühling, Sommer und Herbst. Sind es verschiedene Dünger oder einer für alles ?
    Liebe Grüße
    Jörn

    AntwortenLöschen
  22. Ein Post, ganz nach meinem Geschmack, liebe Carmen und so wunderschöne Bilder von eurem Traumgarten !!! Ich habe hier ja nur eine kleine Rasenfläche oder sagen wir besser, Grünfläche ;-) Ich lasse das Moos gewähren (ich arbeite nicht gerne gegen die Natur)und den Rasen, der noch da ist, den habe ich heute gedüngt :-))
    Ganz herzliche Grüsse und eine gute Woche, helga

    AntwortenLöschen
  23. Hallo Carmen, was du dir immer für eine Mühe machst....sehr aufführlich und nachvollziehbar beschrieben. Top!
    Ich bin eigentlich immer nur froh wenn das bisschen "Wiese" welches ich im Garten habe grün wird...allerdings habe ich viele Schattenzonen in denen Moos vorhanden ist... mal gucken ob ich das mit Dünger in Griff bekomme...

    Ich gieße im Sommer nicht, weil ich Trinkwasser nicht für Gras verwenden will. Anders geht es bei mir leider nicht. Die Wiese erholt sich irgendwann wieder.

    Im Frühling werden Löwenzahn und Spitzwegerich mit dem Stecher entfernt.

    Liebe Grüße Erwin

    AntwortenLöschen
  24. Vielen Dank für die wertvollen Tipps. Mein Freund wir jubilieren... er liebt es zu düngen und Rasensamen (übrigens auch die aus der Landi, er schwört darauf, dass es die Besten sind) auszubringen. Unser Rasen ist ja auch arg strapaziert, es dürfen auch einzelne Unkräuter bleiben, aber auf Wespen im Rasen können wir hier gerne auch verzichten. Bei mir ist die Hauptsache, dass es grün ist. Unsere Hühner sind übrigens ideale Vertikutiererinnen..Moos wird herausgerupft und gleichzeitig mit Hühnermist gedüngt :-) Liebe Grüsse Kathrin

    AntwortenLöschen
  25. Liebi Carmen
    Das war mal wieder auf den Punkt. Ich habe sehr viel gelernt herzlichen Dank! Mein Schattengarten besteht nur noch aus Moos und Wildkräutern, auch schön dachte ich, weil immerhin GRÜN!
    Aber nun entstand der Wunsch nach sattem Grün in dem sich die nackten Zehen reinwuuseln können, doch wieder. Ich habe tatsächlich immer auf das Vertikutieren gesetzt und noch nie wirklich gedüngt, voila....
    Ein neuer Versuch die neuen Samen stehen schon bereit aber ich möchte noch warten bis der Boden wärmer ist. Liebi Grüess Steffi

    AntwortenLöschen
  26. Seit einiger Zeit bin ich eine stille Leserin deines Blogs. Ich bin begeistert! Versuche immer mal wieder mit Freude etwas aus deinen Beiträgen in unserem Reihenhausgarten im Zürcher Oberland umzusetzen. Ganz herzlichen Dank liebe Carmen für deine wertvollen Tipps und dass du uns einen Einblick in deinen wunderschönen Garten gewährst!

    Wir vertikutieren auch nicht mehr. Düngen ist absolut ausreichend. Der Aufwand ist kräftezehrend und das Ergebnis, gelinde gesagt, ernüchternd.

    Liebe Grüsse
    Barbara

    AntwortenLöschen
  27. Hast du auch Erfarung mit Hirse? Unser Rasen ist voll von diesem Zeug!!! Da mein Mann die selbe Vorstellung hat wie deiner, hauptsache grün, ist die Hirse im Sommer ja ganz ok. Im Herbst, so bald die Temperaturen sinken verfärbt sich das ganze und wird braun. Im Frühling ist dann der ganze Rasen braun gefleckt und erhollt sich nicht. Ich habe da mal kräftig durchgerächt und neu angesäht. Doch dass kann nicht die alljahres Lösung sein. Denn im ganzen ist da 2/3 des Rasens betroffen. Wir wohnen wie du nahe an der Landwirtschaftsgrenze. Zudem haben wir überall Schlupflöcher von "Wäfüri/ Wären" die schaden dem Rasen auch erachtlich.
    Danke für deine Tipp's Jana

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. 2/3 des Rasens ist Hirse? Oweia, ich sag da nur "Wehret den Anfängen"
      Ich hatte am Anfang auch Hirse im Rasen, doch die habe ich konsequent im Frühjahr mit dem Unkrautstecher entfernt. Leider kann ich dir bei einem so starken Hirserasen keine wirklichen Tipps geben.
      Lg Carmen

      Löschen
    2. Du kannst doch alles!!! Wenn ich irgendwann einen akzeptablen Rasen habe schreibe ich dir meinen Vorgang. Danke für deine Stellungsnahme Jana

      Löschen
  28. Ich schaue hier fürs Erste mal rein. Aber "chapeau bas" für den Post über eine richtige Rasenanlage. Sowas habe ich nicht. Bei mir wächst einfach Grass dass ich Mähe, punkt. Dafür können Kinder, Katzen, Hunde und ab und zu Wildschweine darauf herumtoben ohne dass es mir grossen Ärger gibt.
    Auch Düngen ist no nie passiert, mal ausprobieren.
    Wenn es erlaubt ist komme ich wieder hier vorbei.
    Einen Gruss aus Südfrankreich.

    AntwortenLöschen
  29. Liebe Carmen!

    Welchen Rasendünger kannst Du empfehlen? Ich bin auf der Suche nach einem kleinkindgeeigneten Dünger möglichst ohne Schwermetalle wie Uran.

    Vielen Dank für den tollen Rasenbeitrag, werde ihn gleich mal meinem Vater ausdrucken.

    Grüße,
    Monika

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Monika
      Schwierige Frage, da man im Düngerdschungel kaum einen Überblick hat, zumal ja auf den Packungen nie steht, dass Uran und andere Schwermetalle enthalten sind. Meist sind die Dünger (genau wie in allen anderen Sparten) die das grösste Werbe-Etat haben nicht wirklich die besten.
      Verwende doch einen biologischen Rasendünger zb von Biocontrol Andermatt. Dieser ist rein organisch, aber der Preis auch recht hoch. Hauert und auch andere Hersteller führen auch biologische Rasendünger.
      Für die Rosen, Stauden, Gemüsebeete und Beeren nehme ich immer je nach Verfügbarkeit Mist, Wurmkompost, normaler Kompost, Hornspäne, Urgesteinsmehl und den organischen Bio-Volldünger Capito (Granulat) von Landi. Ich dünge längst nicht alle Pflanzen in meinem Garten, nur die Starkzehrer bekommen was. Der Rest bekommt durchs Mulchen Nährstoffe in Form von Humus zurück. Ich schaue aber, dass in jedem Jahr ein anderes Beet Kompost oder abgelagerten Mist bekommt, den für alles reicht es nie. Der Gemüsegarten dagegen bekommt jährlich Kompost.

      Löschen
  30. Liebe Carmen,

    danke für diesen interessanten Beitrag!
    Nachdem ich alles in Ruhe durchgearbeitet und auch die verlinkten Beiträge gelesen habe...
    ... werde ich mich sofort auf die Suche nach geeignetem Rasendünger machen.
    Im Grunde lege ich keinen Wert auf einen englischen Rasen. Moos, Gänseblümchen & Co. stören mich keineswegs.
    Aber: sollte es so einfach sein!?
    Das muss ich ausprobieren!

    Liebe Grüße,
    Simone G. aus B. / Ger.

    AntwortenLöschen
  31. Liebe Carmen,
    Ich stimme Dir voll und ganz zu, auch ich halte nichts von vertikutieren. Und ich habe auch die Erfahrung mit dem düngen gemacht. Allerdings beschränke ich es auf zweimal (Frühjahr und Herbst ) da unser Grundwasser durch zu viel stickstoff schon belastet ist. Was auch sehr hilfreich ist, ist nach dem mähen das Gras mit einem feinen Metallrechen (Federbesen) zu entfernen. Dabei wird der Rasenfilz rausgezogen und der Rasen wieder zum Wachstum angeregt. Erst mal mehr Arbeit, aber man spart sich das Vertikutieren
    Viele Grüße Lilli

    AntwortenLöschen
  32. Liebe Carmen,

    vielen Dank für diesen anregenden Text. Wir haben im letzten Herbst unseren Rasen saniert, indem wir ganz klassisch vertikutiert und nachgesät haben. Das hat ganz gut geklappt, wie Du ja auch schon sagtest. Überlege nun, ob ich in Zukunft den Vertikutierer im Schuppen lassen sollte.

    Mir stellen sich folgende Fragen in Bezug auf die Dünger-statt-Vertikutieren-Theorie: Wieso wächst eigentlich der Rasen durch den Dünger besser, nicht aber das Unkraut? Gut, Moos mag vielleicht lieber einen nährstoffarmen Boden, aber wie steht es mit Löwenzahn und Klee, die bei uns leider auch das Hauptproblem sind?

    Zum Mulchen: Ich möchte dieses Jahr auch anfangen, mit Rasenschnitt zu mulchen. Letztes Jahr haben wir den Rasen nach dem Mähen immer erst liegen und trocknen lassen und dann auf den Kompost gegeben. Aber wenn Du durch das Mulchen so wenig Unkraut hast, bestätigt es mich, es auch mal zu versuchen. Hast Du dadurch vermehrt Probleme mit Schnecken?

    Zum Dünger: Wir düngen eigentlich alles organisch. Nur den Rasen bisher nicht. Durch Dosierungsprobleme mit dem Streuwagen ist mir nach dem Düngen vor zwei Wochen sogar ein Stückchen Rasen verbrannt. Was hältst Du von organischem Dünger für den Rasen und was denkst Du, wie gut er sich ausbringen lässt? Hornspäne sollten recht einfach gehen, aber Kompost auf dem Rasen zu verteilen, stelle ich mir schon schwieriger vor...

    Liebe Grüße
    Jessica

    AntwortenLöschen
  33. Ach Carmen, warum lese ich deinen Post nur erst heute. Letzte Woche haben wir es mal wieder getan und ich glaube, wenn ich alles hier so lese, hätte ich es besser nicht gemacht. Ich habe bisher höchstens ein bis zweimal im Jahr gedüngt, weil GG immer Angst hat das der Rasen immer danach so furchtbar schnell wächst. Auch wir haben eine Kuhwiese mit allem drin nebenan und deshalb haben wir auch nie so einen tollen Rasen. Dieses Jahr hatten wir massenhaft Moos und im Garten Eden gehst du wie auf Wolken, grins...
    Ich werde es jetzt dann doch lieber mit mehr Dünger ausprobieren. Außerdem hatte GG sowieso keine Lust den elektrischen aus der hintersten Kellerecke auszugraben und hat es deshalb mit dem Handvertikutierer gemacht, lieber Rücken und Arme bis zum Boden als.....
    Wir hatten damals übrigens auch keine Schwere Rolle zum einsäen. Mit einen kleinen Kanalring geht das übrigens auch super, grins....
    GlG Christina

    AntwortenLöschen
  34. Puh, das kam genau im richtigen Moment… ich dachte, dieses Jahr bleibt uns nichts anderes mehr übrig, nachdem wir so feuchte Winter hatten und der Rasen sehr mosig ist. Montag kaufe ich Dünger und dann lege ich los.
    Übrigens gefällt mir eure Art zu walzen großartig!!!
    Liebe Grüße vom Deich aus Norddeutschland
    Claudia

    AntwortenLöschen
  35. Oh, was für ein Super-Blogeintrag!
    Danke für die tolle Zusammenfassung!

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  36. Liebe Carmen,
    Zu meinem Elternhaus gehört eine grosse Wiese in Hanglage, streng zum mähen mit viel Unkraut, da auf zwei Seiten die Wiese eines bauern ist. Nach ihrem Tod haben wir das Haus vermietet.Die Mieter (keine Gärtner :) )haben sich einen roboter-rasenmäher angeschafft - nach nur einem Jahr wurde aus der etwas ungepflegten Wiese ein wunderschöner Rasen.Bei mir ist jetzt der handmäher wieder in Betrieb da wir nur wenig Rasenfläche haben ;)
    Liebe Grüsse Annette

    AntwortenLöschen
  37. Warum nimmst Du keinen Rasenroboter her? Ließe sich der so einstellen, dass er nur Eure Spiel- und Liegewiese bearbeitet?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Weil wir auch im Vorgarten, im Westgarten und im südlichen Teil ein grosses Stück Rasen haben. Alle Rasenstücke sind unterbrochen durch Kiesewege /Plätze und liegen teilweise sehr im Hang.
      Also müsste ich entweder 3 Roboter haben oder doch noch teilweise von Hand mähen, dann kann ich gleich alles machen. Aber Nachbars Roboter ist 1A - im letzten Jahr installiert und der Rasen sieht einfach top aus, keine Frage!

      Löschen
  38. Mmmmh, bei uns ist noch alles unbestellt : ) Das heißt der Nachbar Eures Robotors... nein, Moment, also der Roboter Eures Nachbarn wäre vielleicht eine Option. Wie heißt er? Nicht der Nachbar... Mei bin ich müde heute.

    AntwortenLöschen
  39. Ha, von Kindern früh geweckt gelesen und noch barfuß im Nachthemd vor 7 und vor dem großen Regen den Düngerrest im Schrank auf unserem Rasen verteilt ;)

    AntwortenLöschen
  40. Es hat bei uns die letzte Woche ja fast nur geregnet, ich kam noch gar nicht dazu. Du machst mir Mut, dass aus meinem Rasen doch noch was wird. Hab jetzt richtig Lust bekommen es anzugehe. Danke für die guten Tipps und die wunderschönen Aufnahmen. Liebste Grüße Monika

    AntwortenLöschen
  41. danke carmen...
    für deinen interessanten beitag rasenpflege..
    herzlichste eve

    AntwortenLöschen
  42. Ein tolles Posting mit so schönen Bildern - und die Walze ist der Hammer :-) Gottseidank hab ihr das fotografisch festgehalten! Ich muss meinem Mann gleich morgen vom Düngen erzählen! Lieben Gruß Lisa

    AntwortenLöschen
  43. Und schon wieder ich...Dein Blog hat mich echt gepackt =)
    Habe den Artikel praktisch verschlungen!! Wir haben uns nämlich vor 2 Jahren ein tolles Haus mit großem Garten (Rasenfläche: 1300qm) gekauft. Schade nur, dass der Rasen die 10Jahre vorher nicht gepflegt wurde (abgesehen vom Mähen zwischendurch). Das müssen wir jetzt dringend nachholen. Ich hab da auch gar keine hohen Ansprüche! Aber meine Kids haben sich im letzten Sommer immer wieder Stiche eingefangen, da der Rasen übersäht ist mit Kleeblumen und Löwenzahn. Das ist für mich nicht mehr tragbar. Ich kann doch meinen Kids nicht verbieten, barfuss auf dem Rasen zu laufen.
    Da weder ich noch mein Mann Ahnung von Garten- und Rasenpflege haben kommt uns dein Blog und im Besonderen dieser Artikel seeeehr gelegen! Vielen Dank erstmal für deine Mühe!! So umfassend beschrieben und erklärt! Und erst die Bilder <3 <3 Habe mir während des Lesens gleich Notizen gemacht. Wann ich düngen sollte etc ;) Wie gesagt, bin blutiger Anfänger :D Aber vielleicht schaffe ich ja auch "von Null auf Garten...". Du machst mir auf jeden Fall Mut!!
    Was mich jetzt noch brennend interessiert ist, welche Dünger genau du benutzt. Langzeitdünger, Herbstdünger habe ich notiert...Auch "Landi" habe ich schon gegoogelt aber die Auswahl überfordert mich. Kannst du mir sagen, welche Dünger genau du benutzt?
    Ich schäme mich, nach einem so ausführlichen zeitintensiven Post noch mehr zu fordern, aber bin wirklich total aufgeschmissen...
    LG, Melanie

    AntwortenLöschen
  44. Hallo Carmen, habe deinen Artikel zur Rasenpflege schon letztes Jahr verschlungen. Will deine Tips dieses Jahr nun anwenden in der Hoffnung, dass wir es mit unserem Rasen endlich auch mal schaffen. Bislang war das eher ein Gruselthema - einfach nur unbefriedigend. Arbeitseinsätze ja, aber kein schöner Rasen. Nun möchte ich auch guten Dünger kaufen. Sag mal, welchen Dünger verwendest du von BioControl Andermatt und/oder Hauert. Ich suche gerade im Internet nach beiden Firmen. Meinst du bei Hauert den Bioraga Rasendünger? Wäre dir für eine Antwort wirklich sehr dankbar. Wünsche mir so sehr, dass wir endlich einen kräftigen Rasen haben und nicht nur Moos und Unkräuter. Für Sommer und Herbstdünger würde ich dann auch gern einen Sortentip nehmen. :-) Würde mich wirklich sehr freuen. Mein Freund und ich hardern mit dem Thema Rasen seit 4 Jahren. Haben die Rasenflächen mittlerweile schon teilweise durch Staudenbeete ersetzt, weil wir das echt einfacher finden. Danke schon mal im Voraus. Ach ja, ich freue mich immer wieder, wenn du wieder mal einen Beitrag schreibst. Danke für deinen Blog!!!! Liebe Grüße aus Mecklenburg-Vorpommern (Dtl.)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Michaela
      Nimm doch einfach denjenigen Rasendünger, der dir am besten zusagt, ich möchte hier kein Produktenamen anbeben, zumal ich immer mal wieder dort kaufe, wo ich gerade bin, also nicht immer denselben verwende.

      Löschen

Kommentare sind das Salz in der Suppe!
Ich freue mich, dass du dir die Zeit nimmst!




Kontaktformular