Buchrezension Unser Hund Fin

Doch! Erziehen kann leicht sein!

6.5.16Ein Schweizer Garten

Gerade jetzt, wo unsere Kinder schon "fast" fertig erzogen und wie ich finde richtig wohlgeraten sind, schaffe ich mir einen rohen Diamanten an, der erst noch geschliffen werden muss. Ich lese mich also derzeit in die Hundeerziehung ein und übe den Grundgehorsam. Dabei vergleiche ich immer wieder mit der Kindererziehung. Natürlich unterscheidet sich die Hunde- stark von der Kindererziehung, beide haben aber einen gemeinsamen Nenner.              

  Konsequenz!

  Die Autorin Uta Allgaier hat mir freundlicherweise ihr neues Buch Doch! Erziehen kann leicht sein"  zugesendet. Uta Allgaier ist Journalistin und Familientrainerin und hat 60 Episoden ihrer Blogbeiträge auf "wer ist dran mit Katzenklo" als Best of aus drei Blog-Jahren überarbeitet und mit zusätzlichen Tipps bereichert. Immer vier oder fünf Geschichten finden sich unter Kapitel-Überschriften wie „Stressfrei mit Kleinkindern“, „Frieden in der Familie“ oder „Für ein starkes Selbstgefühl“.
           
Als unsere Kinder klein waren, habe ich rein aus dem Gefühl gehandelt, ohne viele Erziehungsratgeber zu lesen. Dabei entwickelte ich verschiedene Tricks um stressige Situationen zu vermeiden. 

Meine Familie ist für mich das Wichtigste überhaupt. Gemeinsam sind wir stark und meistern alle Hürden! Mir war es wichtig, mich nicht alleine über das Muttersein zu definieren, sondern auch weiterhin meinen eigenen Interessen und Bedürfnissen nachzugehen.  
Ich fasse einfach mal aus meinem *reichhaltigen* Erfahrungsschatz 
aus 13 Jahren Mutterschaft und 4 Wochen als Hundemama zusammen, hö,hö..
  1. Egal was man dir alles erzählt während du schwanger bist, höre auf dich selber und hab keine Angst, du schaffst das!
  2. Erfahrungen und Weisheiten anderer sind *traraaa* - die Erfahrungen anderer - du machst deine eigenen!
  3. Vergrabe die Illusionen, immer eine perfekte Mama sein zu wollen. Du bist in erster Linie ein Mensch mit Höhen und Tiefen, mit Stärken und Schwächen und das ist auch gut so, sonst wärst du eine Göttin (wobei....hmmm....sind wir Frauen nicht sowieso Göttinnen? *lach*)
  4. Kenne die Grundbedürfnisse deines Kindes (Essen, Trinken, Schlaf, saubere Windel ist klar) aber lerne auch, dass Kinder nach Reizüberflutungen einfach mal nur Ruhe brauchen und tägliche Rituale.
  5. Ist es wirklich notwendig, mit einem Kleinkind gleich mit mehreren Auswärts-Aktivitäten deinen Tagesplan vollzupacken? Dein Kleinkind ist ruhiger, wenn man nicht ständig auf Achse ist. 
  6. Lerne frühzeitig den Punkt zu erkennen, wo du Hilfe brauchst. Und zwar bevor du vollkommen am Ende bist. 
  7. Denk auch an deine eigenen Bedürfnisse! So kannst du deine Batterien wieder aufladen!
  8. Falls es einige noch nicht wussten: SuperWoman gibt es nicht. Super-Mom ebensowenig!
  9. Versuche stressige Situationen bevor sie eintreten abzuwägen und sie zu entschärfen.
  10. Habe immer einen Plan B
  11. und Plan C
  12. sei flexibel, Pläne werden von Kleinkindern schnell über den Haufen geworfen.
  13. Sei konsequent! Mach keine Androhungen, die du niemals durchhalten kannst, sonst verlierst du deine Glaubwürdigkeit.
  14. Wenn du deinem Kind etwas verbieten willst oder ein Verhalten nicht tolerierst, sag es ihm auf Augenhöhe und schrei nicht vom Erdgeschoss in die Zimmer hinauf "Schantalle, hör jetzt ma auf damit" Bewege deinen Arsch zu deinem Kind, schau ihm in die Augen und sag es ihm direkt. Es wirkt Wunder!
  15. Wenn sich deine Kinder das letzte Stück Kuchen teilen sollen, dann schneide es nie selber, denn DU wirst es in den Augen deiner Kinder nie gerecht teilen können. Eines fühlt sich immer benachteiligt weil es das angeblich "kleinere Stück" bekommen hat. Lass stattdessen eines der Kinder teilen, das andere darf sich die Hälfte dann zuerst aussuchen. Ha, ich sag dir, das Kind welches schneidet misst bei uns teilweise mit dem Meter nach...salomonisch, nennt man das.*lach*
  16. Restaurantbesuche mit Kleinkindern sind entspannter, wenn du nicht vorhast mit deinem Mann und Kindern ein "Candle-Light-Dinner" zu geniessen, sondern ihr euch auf das Wesentliche, nämlich das Essen beschränkt. Packt immer Stifte und Malbücher ein, als Variante Vorlesebücher oder Minispielzeug. Ansonsten sucht ihr euch lieber einen Babysitter und geht alleine und entspannt essen. 
  17. Wie schaffen es andere Kleinkind-Mama's, immer perfekt aufgeräumte Wohnungen zu haben wenn ihr zu Besuch seid? 
Perfekte Mütter hatten zuvor:  
  • die Haushalthilfe da
  • ihre Mama
  • einen riesigen Stress um ihre Wohnung besuchertauglich zu machen, sodass sie eigentlich zu müde für Besuch sind und sich stattdessen lieber erschöpft auf's Sofa plumpsen lassen möchten. Klar dass man zuvor die ganze Familie verrückt gemacht hat. (Das war lange Zeit meine Art)
Entspannte Mütter unterscheiden erst einmal, wenn sich Besuch ankündigt:  
  • sehr gute Freunde = alles bleibt wie es ist
  • Freunde, die man schon lange nicht mehr gesehen hat= Man strebt Perfektion an
  • die eigene Familie = "fast" alles bleibt wie es ist
  • Schwiegereltern = je nach Verhältnis Hardcore-Perfektion zum Signalisieren, dass man alles im Griff hat und Sohn und Enkel bestens versorgt sind.
  • Handwerker = man ist froh, dass er überhaupt kommt und brüht gleich noch frischen Kaffee zum Kuchen für ihn auf.
  • Versicherungsvertreter/Hausierer=kein Aufräumen notwendig. Man macht einfach nachmittags um 16 Uhr im Pyjama, mit Augenringen, verkotztem T-Shirt und schreiendem Kind die Tür auf und schon ziehen sie ab. O-H-N-E W-O-R-T-E!
Spontane Mütter (wenn sich unangemeldeter Besuch ankündigt)
  • holen einen grossen Korb und spielen mit ihren Kindern das Aufräum-Wurf-Spiel, wer schneller alle herumliegenden Gegenstände in den Korb werfen kann. Der volle Korb wird dann ins Abstellzimmer gestellt. Voilà - in 5 Minuten ist aufgeräumt.
  • Noch besser: Spontane Mütter freuen sich einfach über Besuch und verschwenden keinen Gedanken daran, dass es unordentlich sein könnte. Hier wird gelebt, so ist das!
Bei Tisch / in der Küche
  • Das Kind mag kein Gemüse wie Brokkoli? Sei kreativ und gib ihm einen interessanten Namen, Brokkoli, hä? Wer will den sowas essen? Bei uns hiessen sie "Bäume" mehrere davon Wald, Blumenkohl hiess verschneite Bäume, Bohnen wurden zu Schlangen in deren Bauch man Babys fand, und wenn ein Gemüse trotz allen Tricks bäh war, dann kam es wenig später mit anderem Namen erneut auf den Tisch.
  • Wenn meine Kinder mit vollem Mund geredet haben, habe ich mir manchmal den Mund ebenfalls vollgestopft und als Antwort genuschelt "iff hab fein Wort ferstand" das hat die Wirkung nie verfehlt und das Gelächter gabs zusätzlich.
  • Wer seine Kinder ins Kochen einbezieht, hat oft bessere Esser. Vertraut ihnen ruhig unter Aufsicht Messer zum Schneiden von Gemüse an. 
  • Lagere das Alltagsgeschirr in einer leicht zugänglichen Schublade, sodass die Kinder schon früh beim Tisch decken und Geschirrspüler ausräumen mithelfen können.
Einkaufen mit Kleinkindern:
  • Gehe nur im Notfall mit müden oder hungrigen Kleinkindern einkaufen. Mit ausgeschlafenen, satten Kindern verläuft der Einkauf viel entspannter.
  • Mach eine klare Ansage und zwar bevor ihr den Laden betretet zb. "heute dürft ihr euch das Joghurt aussuchen oder Nudeln, Brot etc. so kannst du dich meist am Süssigkeitenregal vorbeischummeln ohne dass es ein Geschrei gibt.
  • Lass Deine Kinder an der Kasse mithelfen den Einkauf aufs Förderband zu legen, Beschäftigung = Ablenkung = weniger Stress 
  • Wenn's doch passiert, dass sich dein Kind schreiend am Boden herumwälzt und die Blicke der schadenfreudigen Gesichter dir den Schweiss den Rücken herabrinnen lassen, dann besorgst du dir Utas Buch 
   
Doch! Erziehen kann leicht sein...
   
Ihr merkt, ich winde mich mit der Antwort hinaus. Das liegt daran, dass ich nicht weiss was in solchen Situationen das Beste ist.
 Vielleicht dass sich Mutti hinter einem Regal versteckt und so tut als ob das nicht ihr Kind ist? *lach*
 Hausarbeit / Kinderzimmer
  • Grössere Kinder kann man nicht mehr für Hausarbeiten begeistern. Der Geschirrspüler wird oft nur noch "unter Zwang" ausgeräumt. Bei uns gilt "der Schnellere darf wählen" Wer also zuerst da ist, darf auswählen welche der beiden Geschirrspülschubladen er ausräumen möchte. Motiviert ungemein, ohne langes Rufen!  
  • Vorallem wenn ich Vollzeit arbeite, komme ich kaum mit Haus- und Gartenarbeit nach. Ich mache dann Samstags Haushaltslisten: Jeder *darf* sich 2 oder 3 Arbeiten aussuchen, welche gerne gemacht werden, den Rest übernehme ich.
  • Seit der Grundschulzeit säubern unsere Kinder ihre Zimmer selber (ausser Fenster und nass aufwischen) und versorgen ihre Wäsche eigenständig in den Schränken. Ich gebs zu, perfekt ist anders. Von Zeit zu Zeit, wenn das totale Chaos in den Schränken ausbricht, ordnen wir die Kleider gemeinsam und sortieren gleich zu kleingewordenes aus. Ich achte darauf, nie zuviel aufs mal zu verlangen. Ganz selten verlange ich das komplette Zimmer, sondern nur den Boden freiräumen und staubsaugen, das andere mal den Papierkorb leeren und den Pult aufräumen. Seiher klappt es ohne grosses Gemaule und sie sehen auch mal ein Ende.
  • Beim Zimmeraufräumen bekommt jedes Kind eine Tüte oder einen Karton und muss mind. 10 Dinge aussortieren (Kaputtes, ungebrauchtes, alte Zeichnungen, Abfall etc.) Meist finden sich mehr als 10 Dinge. Und ich komme nie in Teufels Küche, weil ich Lieblingsspielzeug X fortgeworfen habe. Trotz dieser Massnahmen finden sich in den Tiefen des Kinderzimmers immer noch abertausende von Kleinteilen...
  • Ich habe regelmässig Spielsachen, die mehr oder weniger herumlagen auf dem Dachboden gelagert, um sie an Regentagen als *Joker* wieder hervorzuholen. Altes wurde so wieder geliebt als wärs neu.
 Fernseher / Computer / Games
  • Auch wenn ich mich mit dieser Aussage aufs Glatteis bewege: meiner Meinung nach sollten Baby's und Kleinkinder nicht täglich Fernsehen oder Tablets / Smartphones in die Hand gedrückt bekommen, auch wenn es noch so pädagogische Lernspiele gibt (Vor 13 Jahren war das noch wesentlich einfacher durchzusetzen als heute)
  • Unsere Kinder durften ab ca. 3 Jahren die 10 Minuten-Gutenacht-Geschichte anschauen.
  • Wir lasen jeden Abend vor und hatten immer eine grosse Auswahl Bücher zuhause.
  • Ab ca. 4 Jahren haben wir uns gelegentlich Zeichentrickfilme in der Bücherei ausgeliehen. Normalen TV hatten wir nicht. Werbung? *pfff* kannten sie gar nicht.
  • Die ersten PC-Spiele gabs ab ca. 4-5 Jahren. Wir liehen uns wiederum Spiele aus der Bücherei aus. 
  • Heute mit 11 und 13? Immer noch kein TV, aber (Uralt)-Tablets mit Zeitbeschränkung, kein eigener Account, dh wir müssen das Passwort eingeben, wenn sie ein Spiel oder eine App installieren wollen.  (hab ich auch schon verflucht, ist jetzt aber ganz gut so)
  • Handy gabs bei uns zum Ende der 6. Klasse und zur Schlafengehenszeit muss es im Wohnzimmer bleiben, gelegentlich mache ich eine Inhaltsstichkontrolle. 
 Allgemeines

  • Komm nie, aber auch gar nie zu spät an einen wichtigen Schul- oder Sportanlass, Dein Kind wird zutiefst enttäuscht sein und es dir im Teenie-Alter im unpassendsten Moment an den Kopf werfen.
  • Falls du dich wunderst, dass alle deine Nagellack-Fläschchen (var.Schmuck, Schminke, Tücher, Schuhe) wie vom Erdboden verschluckt sind, wirf einen Blick in die vielen Schachteln und Döschen im Mädchen-Teenager-Zimmer. Dort wirst du garantiert fündig!
  • Suchst du stattdessen die Bohrmaschine mitsamt Bitsatz - versuch's im Baumhaus der Kinder. Dort liegt alles am Boden verstreut und probier dabei NICHT auf die Schrauben zu stehen, die alle kreuz und quer 2cm aus dem Boden hinausschauen. 
  • Wenn du nur noch Einzelsocken in der Wäsche hast, dann versuch's mal in der Legoschublade - dort liegen nebst leeren Süssigkeitenpapieren meist die Einzelsocken der letzten Jahre, schmutzige Unterwäsche und gleich daneben leergelöffelte Nutellagläser. 
  • Wenn du die Mathe-Hausaufgaben deiner Kinder nicht checkst, mach dir keinen Kopf...anderen geht es genauso. 


Ich habe als junge Mama schon den einen oder anderen Erziehungsratgeber begonnen zu lesen, aber nur das wichtigste herausgepickt und die Bücher dann zur Seite gelegt. Das lag vielleicht mitunter daran, dass beide Kinder *pflegeleicht* waren. 
Uta's Buch habe ich sehr gerne gelesen. Sie hat mit ihrer humorvollen Art einen Erziehungsratgeber der kurzweiligen Art geschrieben. Man liest sich flüssig durchs Buch und schmunzelt zwischendurch, weil es einen gewissen Wiedererkennungswert bietet.                      
Ellert-Richter-Verlag 
ISBN: 978-3-8319-0619-2
240 SeitenFormat: 12 x 20 cm; HardcoverPreis: 14.95 EUR (D), 15.40 EUR (A)  

Zweifle nie an dir! 
Du bist die beste Mutter für dein Kind!

Wir gehen jetzt bereits in die nächste Phase über: Wie überstehen wir die nächsten Jahre mit zwei *Puber-tieren*

Uta weiss Rat!   
                              
Herzliche Grüsse
Carmen  
             
      (Dein Buch, liebe Uta reiche ich an meine Schwägerin weiter,
 die im Juni ihr erstes Kind erwartet, danke dir fürs zusenden! Die Illustration auf dem Buch-Cover ist von der wunderbaren Melanie Garanin *KLICK*)

 Die Bilder in diesem Beitrag stammen von Ostern, inzwischen ist bei uns natürlich alles grün!

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13 Kommentare

  1. Guten Morgen liebe Carmen,
    du hast mir heute mein erstes Schmunzeln geschenkt. :)

    Ich finde deine Erzählung, deine Erfahrungsammlung einfach wunderbar, ein wirklicher Schatz!

    Die netten Fotos von Euch ergänzen deine tollen Worte mit einem Bild einer glücklichen, sich
    liebenden Familie, das ist ein großes Geschenk!
    Und der kleine Nachwuchs ist ja auch ein lustiger Geselle oder Gesellin...

    Ich freue mich für dich, für Euch, habt eine gute Zeit!
    Ganz herzliche Grüße
    von Monika*

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  2. Liebe Carmen, eine schöne Zusammenstellung ist das! Du benennst es nicht explizit, aber oft schimmert es durch: Spontaneität! Selber denken und nicht Perfektion, sondern Zufriedenheit für alle anstreben. Und gaaaanz wichtig: Humor! Übrigens: Natürlich machst du es deinem Hund leichter, wenn du beispielsweise Grunndkommandi durchsetzt (sobald er sie kennt, natürlich). Tatsächlich können aber sogar die meisten Hunde wie auch Kinder mit einem gerüttelt Mass Inkonsequent erstaunlich gut umgehen (Stichwort Ausnahmen). Wie Uta ja so schön sagt: Immer fröhlich bleiben! Ich wünsche dir einen sonnigen Tag. Martina

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  3. Viele deiner Regeln habe ich auch so gehandhabt und wäre noch deutlich besser, wenn ich mich noch mehr auf mein bauchgefühl und weniger auf mütterliche Ratschläge gehört hätte. Als Erstlingsmama ist man einfach so unsicher und glaubt, die Älteren müssen es ja wissen. Tun sie nicht, zumindest nicht besser als du. Mit meinem Bauchgefühl bin ich auch immer ganz gut gefahren, wenn auch manch hoher Seegang zu meistern war. Fernsehen gibt es bei uns schon abends und manchmal auch etwas laxe Bettgehzeiten am Wochenende, aber Computer und Handy ist auch beschränkt, weil das sonst viel zu viel Aufmerksamkeit abzieht, die in der Schule fehlt.
    "Wie überlebe ich ein Pubertier, ohne die Fassung zu verlieren" ist hier inzwischen auch mein tägliches Thema. Ich darf nicht mehr öffentlich "Joh", "ey" und "cool" sagen, ihm keine Kosenamen mehr geben und ihn um Himmels Willen nicht in der Öffentlichkeit fotografieren, küssen, oder ihm durch die Haare wuscheln, weil das voll peinlich ist, Mama, echt jetzt.
    Das mit der Hausarbeitenliste am Samstag, das merke ich mir, das finde ich prima.
    Herzlich, Katja

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  4. SUPER LEBENSWEISHEIT! DAS BAUCHGEFÜHL, AUF DIE INNERE STIMME UND NICHT IMMER AUF ANDERE HÖREN! UND DEINE FOTOS SIND HAMMERSCHÖN! HERZLICHE GRÜSSE VOM BERG OBENANBE ;-)

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  5. Liebe Carmen, ich habe das Buch auch gelesen!

    Deine Beschreibung von Mutter-Familie-Sein würde ich am Liebsten gleich an unsere Jungen und überhaupt alle weitergeben. Super!

    Weil ich doch jetzt Oma bin und zwar nicht erziehen muss, aber doch bitte auch als Oma noch meine Welt haben möchte.
    Wir lieben unseren Enkel sehr - aber auch da geht es nur mit liebevoller Konsequenz.
    Ein tolles Buch und ich hoffe sehr, es gibt bald eins für Omas!

    Viele Grüße von Renate

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  6. Liebe Carmen,

    ein Beitrag, der einen schmunzeln lässt und doch so wahr und lehrreich ist.
    Vielen Dank!
    Hoffentlich lesen es ganz ganz viele, die sich das Leben, damit erleichtern können!

    Liebe Grüße,
    Simone G. aus B. / Ger.

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  7. Ich gebe zu, ich habe meist aus dem Bauch heraus meine Kinder erzogen...;-). Für die Lektüre von Erziehungsratgebern hatte ich meist gar keine Zeit. Einen Ratgeber hatte ich mir allerdings gekauft...Titel ist mir leider entfallen...es ging um das Stillen und das Schlafen der Kinder im Elternbett...Da brauchte ich eine Bestätigung von "außen", weil meine Umgebung immer meinte, sie müsse mir da reinreden...;-). LG Lotta.

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    1. Oh Lotta, ich habe mir einen Babybalkon ans Ehebett schreinern lassen und unsere Kinder lagen während der gesamten Stillzeit neben mir darin. Wenn sie nachts Hunger hatten, zog ich mein T-Shirt hoch, dockte an und schlief weiter. Für uns als Eltern war es Gold wert, denn wir kamen zu genügend Schlaf. Der Wechsel ins Kinderzimmer und damit ins eigenen Bettchen klappte gut, da wir unser Baby immer mal wieder den Nachmittagsschlaf im eigenen Bettchen machen liessen. Bei mir hat gsd niemand dreingeredet.
      Lg Carmen

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  8. Wunderbarer Beitrag! Vielleicht gefallen Dir der Apfelbutzen und die Sandkuchen der Nachwuchsgärtnerinnen hier: https://sindimgarten.wordpress.com/2016/05/06/wochenglueck-2016-05-07/, das erste Mal Mähen ist geschafft und ich bin froh, dass wir uns Zeit gelassen haben.

    Viele Grüße
    Maria

    P.S.: Denke oft an Euer Wildblumenherz im Garten.

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  9. Schmunzel, Dein Pot mit soviel Wahrheit, Tatsache. Lustig, wir hatten vom örtlichen Mütterverein aus, den Vortragsabend "mit Kindern Werte entdecken" mit Frau Susanne Stöcklin-Meier. Diese Frau ist der Hammer. 2 Std. frei von der Leber mit 1'000 Tipps zur Kindererziehung. Unser Jüngster ist jetzt 20 und nach dem Abend konnte ich nur zustimmen und habe die Bestätigung, doch vieles richtig gemacht zu haben. Viel Freude mit viel Bauchgefühl mit Deinen Kids und Hund. Griessli Cornelia

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  10. Hallo Carmen
    Ja ja wenn man doch nur schon mit dem ersten Kind und in jüngeren Jahren so entspannt gewesen wäre. Ich hätte mir viel Stress erspart, wenn ich in meinen 30ern schon gewusst hätte, was ich heute weiss und so entspannt gegenüber Kritik von aussen gewesen wäre...
    Über die Knallerfrauen musste ich ja auch herzlich lachen. Ich hab mir grad gestern erklären lassen, wie man die Formel zur Berechnung von Winkel an Vielecken konzipiert (und das in der 1 Sek.). Ich habe das selbst nie in der Schule gelernt. Du lachst jetzt sicher als Architektin weisst Du so was.

    Geniess Deine Lieben inkl. dem neuen Familienmitglied. Sicher machst Du Deine 10000 Schritte täglich nun locker *lach

    Bis bald
    Grüess Pascale

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  11. Mal wieder typisch du - Carmen! Ich hab mich kringenlig gelacht. Nie habe ich einen Erziehungsratgeber gelesen, aber ich war immer (fast) konsequent, und das merken jetzt auch meine Enkeltöchter. Denn: meine Tochter kennt die Kinder nicht, die ich hier kenne, wenn sie sie bei mir abliefert. Sie sind ganz anders als zu Hause! Das ist doch wunderbar. Somit habe ich vier Enkeltöchter - zwei ihre und zwei meine.
    Also ich finde, DU bist Supermum!

    Sigrun

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  12. Ha - 3/4 Deiner Vorschläge habe ich genauso gehandhabt. Manches funktionierte super - (das Kuchenteilen zum Beispiel) anderes bis heute nicht.... Na ja, sie sind jetzt 20 und 23 - fertig ist anders... GLG Angela

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