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Der Fensterroboter - WINBOT 9

5.6.15Ein Schweizer Garten

Ich habe einen Neuen an meiner Seite, einer der mir meine Wünsche von den Augen abliest.

Der Held, der meine Fenster putzt. 


Wir haben 23 teils grossflächige Fenster,die einen wunderbaren Ausblick in die Landschaft bieten, aber leider sind dies auch rund 112 m² Fensterfläche die geputzt werden müssen  (ich habe es anhand der Fensterliste nachgerechnet, innen und aussen einberechnet! Schmutzige Fenster gibt es immer: Blütenstaub, Fliegenscheisse, Schlagregen, Dreckspritzer, Kinderhände, nasse Katzenpfoten die Einlass begehren, ach ihr wisst schon, frischgeputzte Fenster überdauern kaum ein paar Tage.

Neulich sass ich bei meiner Nachbarin im Garten, als sie erwähnte, dass sie einen Fensterputzroboter besitzt.

 "Was? Ich wusste gar nicht dass es sowas gibt" 

Ich habe mir sehr interessiert ihre Erfahrungen angehört und das Kopfkino startete sogleich. Am gleichen Tag habe ich mich im Internet schlau gemacht und die Firma Ecovacs angeschrieben, ob sie mir einen WINBOT 9 zur Verfügung stellen könnten.


Der WINBOT 9* im Einsatz

Kaum war der Winbot 9 da, habe ich ihn auf Herz und Nieren getestet. Er fand harte Bedingungen vor, nämlich ein hochliegendes, unerreichbares Fenster voller Fliegenkot, das schon über ein Jahr nicht mehr geputzt wurde, weil es nur mit der Leiter erreichbar ist. Wir haben die unangenehme Arbeit immer wieder verschoben. Vom oberen Geschoss konnte ich das hochliegende Fenster ohne Leiter erreichen und den Roboter an der Scheibe festsaugen lassen. Ein Knopfdruck später beginnt der Roboter nach einem festgelegten Algorhytmus seine Arbeit. Ich rechnete nicht mit mit einem guten Ergebnis - draussen herrschten 28 Grad und die Sonne schien, der Schmutz hatte sich schon über ein Jahr festgesetzt. Der Roboter hat mich aber angenehm überrascht. Das Ergebnis war schon fast perfekt! Einige hartnäckige Fliegenschisse sah man noch.
Ich liess ihn noch zwei weitere Male putzen und das Ergebnis war besser, als wenn wir es selbst geputzt hätten (wir haben es nie streifenfrei hingekriegt) Natürlich benötigen wir ab und zu doch noch eine Leiter um die Rahmen zu putzen, aber ich muss sicher kein ganzes Jahr mehr warten, bis ich wieder einen glasklaren Durchblick habe. Denn ab jetzt ist der Aufwand klein!

Während ich die Rahmen der anderen Fenster putzte, verrichtete der Winbot 9 seine Arbeit - wenn er mit einem Fenster fertig ist, piepst er laut. Zwischendurch musste der Mikrofaserpad ausgewechselt und neu befeuchtet werden, das wars dann schon. Die beigelegte Reinigerflasche war sehr schnell leer. Ich hatte noch destilliertes Wasser zu Hause und habe dieses mit einem Schuss Spiritus verwendet - die Putzleistung ist diesselbe.

Wissenswertes zum Fensterreinigungsroboter WINBOT 9*:

  • Der Roboter saugt sich auf Knopfdruck an der Scheibe fest. Sobald die Leuchte nicht mehr blinkt, kann man ihn loslassen und den Reinigungsvorgang starten.
  • Der Roboter putzt die Scheibe nach einem festgelegten Algorithmus und beendet seine Arbeit immer da, wo er begonnen hat.
  • Wenn das Vakuum gelöst wird, muss anschliessend die Stelle mit einem trockenen Lappen nachgerieben werden, sonst sieht man den Roboterabdruck an der Scheibe.
  • Im Paket sind drei Mikrofaserpads enthalten. Mit einem Pad kann man mehrere Fenster reinigen, bevor der Bezug schmutzig ist. Nach der Reinigung werden die Pads unter fleissendem Wasser ausgespült und zum Trocknen aufgehängt.
  • Der Fensterreinigungsroboter reinigt nicht nur einfache Fensterscheiben, sondern auch Spiegel, Duschkabinen und andere glatte Scheiben, auch rahmenlose Fenster.
  • Mit der Fernsteuerung kann der Roboter manuell gesteuert werden. 
  • Mit dreifacher Absturzsicherung: Ein Sensor überwacht kontinuierlich den Vakuumabfall und der zweite Ansaugring hält den WINBOT 9 an der Scheibe, falls der erste ausfällt. Ein Akku sichert den WINBOT 9 falls es zu Stromausfall kommt. Zuletzt halten der Saugnapf und das Sicherheitsseil den WINBOT 9, falls dieser von der Scheibe fallen sollte.
  • Gewicht: 2.35 kg
  • Bedienung: Einfacher gehts nicht!
Erschwerte Bedingungen - das Fenster war mit einem Kreidestift beschriftet, mit einem nassen Lappen habe ich nur das gröbste weggeputzt und die Kreiderückstände für den Test gleich draufgelassen.

Links: Vorher, dort wo die Sonne hineinscheint, sieht man den Verschmutzungsgrad.
Rechts: Von aussen habe ich das Fenster mit dem Gartenschlauch von den vielen Blütenpollen, die sich am Fenster abgesetzt haben befreit, in der Abendsonne trocknet es sofort und bildet gewaltige Schlieren. Jetzt bin ich gespannt, ob der Winbot das schafft! 
Die ersten Bahnen sind gemacht, klarer Durchblick, trotz Abendsonne.


Ein Durchgang innen und zwei von aussen, das Ergebnis ist ein klarer Durchblick - 
ich freue mich so!

Das grosse Galeriefenster - bisher konnten wir es nur mit der Leiter putzen, es war äusserst mühsam!
Deshalb haben wir das nur einmal im Jahr gemacht. 
Es war das erste Fenster, das ich vom WINBOT 9 putzen liess. In meiner Begeisterung habe ich keine Vorher-Nachher Fotos gemacht, sondern stand mit offenen Mund da und staunte nur.

Meine Erfahrungen:

  • Normalverschmutzte Fenster reinigt der Winbot schon beim erstenmal  zu meiner Zufriedenheit, starkverschmutze Scheiben lässt man besser zweimal putzen.
  • Kleine Fenster putzt man schneller von Hand, ich habe diese dennoch zum Test vom Roboter reinigen lassen. 
  • Die Fensterbreite sollte mind. 60 cm betragen
  • Bei grossen Flächen (Wintergarten, Schiebetüren, hochliegende und schwer erreichbare Fenster ist der Roboter eine unglaubliche Arbeitserleichterung. 
  • Beim Ansetzen an die Scheibe darauf achten, dass zum Fensterrahmen jeweils 10cm frei bleiben. Damit kann sich der Roboter frei bewegen fährt sich nicht in einer Ecke fest.
  • Unser horizontales Küchenfenster misst in der Höhe nur 59cm, damit hat er Mühe. Dies wird aber auch im Beschrieb so angegeben. Mittels Fernsteuerung habe ich dann aber doch noch ein gutes Reinigungsergebnis erzielt.
  • Die Fensterabsturzsicherung mit Saugnapf ist zu kurz. Bei sehr grossen Fenstern reicht es nicht aus, so habe ich den Roboter ohne Absturzsicherung betrieben. Bei 100m² Fensterfläche ist er aber kein einziges Mal von der Scheibe gefallen. 
  • Die beigelegte Reinigungsflüssigkeit reicht nicht weit. Ich habe aber problemlos destilliertes Wasser mit etwas Alkohol nachgefüllt und dieses verwendet. (Inzwischen habe ich auch fertigen Fensterreiniger ausprobiert und damit ebenfalls gute Resultate erhalten)  Nachtrag August 2015 "nö, klappt doch besser mit destilliertem Wasser + kleiner Schuss Alkohol. Beim Fensterreiniger gabs ab und zu doch Schlieren, die ich dann erst bei Sonnenschein entdeckt habe".
  • Während der Winbot arbeitet, kann man die anderen Fensterrahmen vorreinigen oder einfach Wäsche aufhängen, staubsaugen etc. sobald er mit einem Fenster fertig ist, piepst er.
  • Dachfenster oder Wintergartendächer von innen zu putzen gehen leider  (noch) nicht. Er saugt sich zwar fest, aber überhängend haben die Antriebsketten zu wenig Kraft, um ihn fortzubewegen. Evt. funktioniert es bei steileren Fenstern - meine haben eine Neigung von 30°. Ich konnte meine übergrossen Dachfenster dann aber doch noch reinigen, denn die Schwingflügelfenster lassen sich vertikal stellen. Die Reinigung des Dachfensters von innen habe ich dann von Hand gemacht.
  • Ab und zu fährt er sich in einer Ecke fest und weiss nicht mehr weiter. Mit der Fernsteuerung bewegt man ihn etwas vom Rahmen weg, drückt den Reset-Knopf und startet ihn dann neu. (Nachtrag: ab und zu zickt er rum, und kommt nicht bis oben an den Fenstersturz. Vorallem dann, wenn der Pad zu feucht ist. 
  • Wir haben im Obergeschoss bodentiefe Fenster und statt eines Brüstunggeländers eine Festverglasung im Brüstungsbereich. Von aussen liessen sich die Fenster nur mit einer Teleskopstange putzen. Ich bin erleichert, dass mir diese Arbeit der Fensterroboter abnimmt.
  • Putzt er Streifenfrei? Ja, sogar in der prallen Mittagshitze an einem direkt besonnten Fenster schaffte der Roboter ein nahezu perfektes Ergebnis. Ich bin platt! Nein, ich bin begeistert. Also eigentlich kann ich es kaum glauben. Nachtrag August 2015 : ab und zu gabs Streifen => lag am Fensterputzmittel
  • Schlieren bilden sich vorallem an sehr stark verschmutzten Fenstern, die schon lange nicht mehr geputzt wurden - Blütenpollen sind besonders hartnäckig und sollten vorher zusammen mit den Rahmen feucht abgewischt werden, bevor der Roboter zum Einsatz kommt. Ohne Vorreinigung würde ich auch von Hand kein gutes Ergebnis erzielen und den Dreck nur vor mir herschieben. 
  • Wie siehts mit den Ecken aus? Die werden eigentlich ganz gut sauber. Kleine Rückstände können  zurückbleiben, aber ich kann nicht behaupten, dass mich das stört, wenn ich ansonsten den klaren Durchblick habe. 

Hier gehts zur Herstellerseite : ECOVACS WINBOT 9

Das Testergebnis für den WINBOT 9* fällt für mich als berufstätige Ehefrau und Mutter, Haustierbesitzerin und Gärtnerin, deren Tage nie genug Stunden haben eindeutig positiv aus: mit dem Reinigungsergebnis bin ich zufrieden, meine 112m² Fensterfläche schaffe ich jetzt locker! Den Preis von 400€ gibt man nicht leichtfertig aus, auch wenn ich ihn gratis bekommen habe - ich hätte ihn mir bestimmt von meinem Mann zum Geburtstag gewünscht.   

Ecovacs hat mir ein Gerät im Wert von 399€ zur Verlosung zur Verfügung gestellt.
Wer auch einen "Held" im Haus begrüssen will, 
hinterlässt einen Kommentar bis zum 
Dienstag, 30. Juni 2015, 24 Uhr

VERLOSUNG WINBOT 9* IM WERT VON 399 €

Das Los zieht eine blonde Glücksfee - nämlich meine Tochter. Und betet um Himmelswillen, dass ihr der glückliche Gewinner seid! Wer will, kann die Verlosung auf seinem Blog oder Social Media teilen. Das Bild unten ist zum Mitnehmen und Verlinken gedacht.



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Ich habe den Fensterroboter aus freien Stücken bei der Firma Ecovac angefordert und als Gegenleistung einen Blogbeitrag angeboten. Meine freie Meinung ist unverkäuflich und wenn ich nicht zufrieden bin, dann schreibe ich das. Ihr könnt also sicher sein, dass mich der Fensterroboter richtig überzeugt hat und für unsere vielen Fensterflächen eine grosse Arbeitserleichterung darstellt. Wer jetzt meint, dass dieser Artikel nichts mit einem Gartenblog zu tun hat, liegt falsch. Ich habe jetzt nämlich mehr Zeit für das, was ich richtig gerne mache, das Gärtnern!    





Nachtrag zum Winbot: Ich wurde angefragt, ob der Winbot wirklich sauber putzt und mich ehrlich überzeugt hat. Anfangs muss man mit der Feuchtigkeit des Pads experimentieren um das beste Reinigungsergebnis zu erzielen. (zb. nebelfeucht statt nass) Ich habe den Roboter übrigens später noch bei meinen Eltern ausprobiert, diese haben schmale und hohe Balkontüren (ca. 55 breit und 2.10m hoch, oben dann noch mit einer Rundung...) Dort stellte ich fest, dass sich der Roboter nur lohnt, wenn man grossflächige Fensterflächen hat. Sonst ist man einfach schneller von Hand. Auch hat er sich bei zu geringer Breite ein paarmal verfahren und kam aus der Ecke fast nicht mehr weg, sodass eine Korrektur und ein Reset mit der Fernsteuerung nötig war. Den Test bei unserer Glastrennwand in der Dusche hat er nicht bestanden. Unsere Duschwand mündet ohne Schiene direkt am Boden, dort fährt er sich dann auch oft fest. Da ich die Glaswand sowieso entkalken muss, geht das schneller von Hand. Der Roboter hat aber mühelos den seitlichen Glasrand erkannt und den "Rückwärtsgang" eingelegt. Wer normale Brüstungsfenster zum Putzen hat, sollte sich vielleicht besser ein Kärcher Fensterputzset oder ein gutes Mikrofaserset zulegen.

Also bei mir funktioniert er, keine Frage!
(würde ihn auch nicht mehr hergeben) 

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